Folge 3 der Podcast-Staffel: Friedensaktivistinnen – Auf Spurensuche in Wien
In dieser vierteiligen Podcast-Staffel möchte ich die vergessene Geschichte Wiens und seiner Friedensfrauen erzählen. Ich lade euch, liebe Hörer*innen, ein, darüber zu reflektieren, welche Lehren wir aus dieser Vergangenheit ziehen können. Verleihen wir verdrängten Friedensideen ein Gehör:
Die dritte Folge widmet sich der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky (1897–2000). Ausgangspunkt ist ein Zitat aus ihrem Buch „Erinnerungen aus dem Widerstand“, in denen sie ihre Verhaftung durch die Gestapo und die Verurteilung zu 15 Jahren Zuchthaus beschreibt.
Thematisiert wird Schütte-Lihotzkys Weg von ihrer Ausbildung an der heutigen Universität für angewandte Kunst in Wien über ihre Mitarbeit im sozialen Wohnbau bis hin zur Entwicklung der „Frankfurter Küche“, der ersten serienmäßig produzierten Einbauküche. Ebenso beleuchtet die Folge ihr politisches Engagement, ihre Tätigkeit im antifaschistischen Widerstand, ihre Haft im Frauenzuchthaus Aichach sowie ihr späteres Wirken in der Frauen- und Friedensbewegung.
Literatur:
Mit einem Vorwort von Elisabeth Holzinger
Vorleserin: Ursula Napravnik
Im Interview:
Elisabeth Holzinger, Politikwissenschaftlerin, Autorin und Filmemacherin; beschäftigt sich seit Anfang der 1980er Jahre in Publikationen und Dokumentarfilmen mit dem antifaschistischen Widerstand von Frauen; ehrenamtliche Mitarbeiterin des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW).
Christine Zwingl, Architektin und Margarete Schütte-Lihotzky (MSL)-Expertin; arbeitet aktuell an der Forschung zu den Architektur-Pionierinnen in Österreich.1994–2016: Unterrichtstätigkeit an der TU Wien und an der HTL Mödling. 2014: Gründung und Leitung des MSL-Raums in 1030-Wien. 2021: Gründung des MSL-Zentrums in 1050-Wien.
MSL-Zentrum: https://www.schuette-lihotzky.at/de/
Sendungsgestaltung und Foto: Tania Napravnik
Dieser Beitrag wurde im Rahmen des fjum- Recherche-Wien-Stipendiums gestaltet.









