Wie spricht man über Veganismus, ohne sofort Widerstand auszulösen?
In dieser Folge ist eine Sozialpsychologin und Doktorandin der Universität Salzburg zu Gast, die genau daran forscht: Welche Art von veganer Kommunikation motiviert Menschen wirklich zu Veränderung – und welche bewirkt das Gegenteil?
Ausgehend von ihrer persönlichen Geschichte – vom Modedesign über einen Burnout bis zur Entscheidung, Psychologie zu studieren – sprechen wir über zwei zentrale Strategien der veganen Ansprache: einen klar abolitionistischen Zugang und einen psychologisch orientierten, weniger konfrontativen Ansatz. Anhand eines Experiments mit Videobotschaften und KI-Chatbots zeigt sich, warum Menschen besonders sensibel auf wahrgenommene Bevormundung reagieren, wie Schuld, Moral und Weltanschauungen unser Verhalten beeinflussen – und weshalb gut gemeinte Botschaften manchmal nach hinten losgehen.
Die zentrale Erkenntnis: Nicht was gesagt wird, entscheidet allein, sondern wie – und für wen. Die Folge liefert spannende Einblicke in aktuelle Forschung, entzaubert einige Annahmen im Aktivismus und eröffnet die Perspektive auf hybride Kommunikationsformen, die langfristig wirksamer sein könnten.
Eine Episode für alle, die sich für Veganismus, Psychologie, Aktivismus und die Frage interessieren, wie gesellschaftlicher Wandel tatsächlich gelingt











