Themen: Grete-Jost-Gedenken | Krieg im Sudan | Proteste im Iran | Gastbeitrag: Wende im Grazer Antifa-Prozess
Sendungskoordination: Stefan Resch
Grete-Jost-Gedenken im dritten Bezirk
Am 15.Jänner 1934 wurde die Widerstandskämpferin Grete Jost vom Nazi-Regime hingerichtet. An ihrem früheren Wohnort im Rabenhof erinnert eine Tafel an die damals 27-jährige. Dort, in der Baumgasse 39, versammeln sich rund um ihren Todestag Antifaschist*innen aus dem dritten Wiener Gemeindebezirk, um an Grete Jost zu erinnern. Am 10. Jänner 2026 trotzen mehr als 30 Menschen Kälte und Schneefall.
Beitragsgestaltung: Stefan Resch
Krieg im Sudan
Der tödliche Konflikt im Sudan ist aus westlichen Medien weitesgehend verschwunden. Die Situation vor Ort bleibt jedoch weiter angespannt, noch immer sind mehr als neun Millionen Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. Gleichzeitig nimmt besonders sexuelle Gewalt gegen Frauen zu. Während Europa und Amerika Hilfen kürzen, unterstützt die Diaspora selbst die Bevölkerung des Sudans.
Beitragsgestaltung: Lotte Worster und Ines Stiermeier
Solidarität mit den Protesten im Iran
Seit Ende Dezember protestieren im Iran tausende Menschen gegen das autoritäre Regime. Auch die iranische Diaspora in Wien zeigt sich solidarisch: Bei einer Kundgebung am 03. Jänner versammelten sich auf dem Platz der Menschenrechte rund 100 bis 150 Personen, organisiert von einem breiten Bündnis aus Exil-Organisationen, um Unterstützung für die Protestierenden zu zeigen und politische Konsequenzen einzufordern.
Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier mit Mitarbeit von Stefan Resch; Aufnahmen: Gerhard Kettler
Gastbeitrag: Wende im Grazer Antifa-Prozess
Der Prozess gegen sieben Antifaschist*innen am Straflandesgericht in Graz wurde nicht wie erwartet am 9.Jänner abgeschlossen, sondern auf den März vertagt. Hauptverantwortlich dafür: Ein neues Gutachten, das die Verletzungen des seiner Kappe beraubten Burschenschafters nicht nur mit Gewalteinwirkung der Angeklagten erklärt. Unsere Kolleg*innen der Nachrichtenredaktion Von Unten auf Radio Helsinki haben ausführlich über den Fall berichtet. Hier lässt sich die ungekürzte Version des Interviews mit den Anwältinnen Julia Kolda und Pia Kern nachhören.










