Streik der Ordensspitäler in Linz und Wels

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FROzine
  • 2026_01_27_FROzine_50m_nm
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Streikversammlung in Linz

Am Donnerstag, dem 22. Jänner 2026, haben 7 der 8 Ordensspitäler in Oberösterreich gestreikt. Laut Angaben der Gewerkschaft vida waren insgesamt um die 2.000 der 4.000 diensthabenden Beschäftigten aktiv am Streik beteiligt. Die Versorgung von Notfällen und stationären Patient*innen blieb dabei durchgehend gewährleistet. Auslöser des Streiks waren vier ergebnislose Kollektivvertragsverhandlungsrunden für die insgesamt rund 10.000 Beschäftigten. Neben einer baldigen Rückkehr zum Verhandlungstisch stand vor allem Frustration über die Teuerung sowie die massive Arbeitsbelastung in den Spitälern im Zentrum der Forderungen. Seitens der Arbeitnehmer*innen wird eine Inflationsabgeltung und eine schrittweise Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden bis 2030 verlangt.

In Linz gab es am Tag des Streiks trotz klirrender Kälte eine öffentliche Kundgebung. Die Streikversammlung unter dem Motto „Mehr von uns ist besser für alle!“ begann um 10:00 am Martin-Luther-Platz. Bei -6 Grad nahmen rund 800 Personen an der Demonstration teil. Anna Jungwirth und Jakob waren für Radio FRO vor Ort und haben mit den Streikenden dort gesprochen. Im Beitrag zu hören sind Eindrücke von der öffentlichen Kundgebung und Interviews mit den Teilnehmer*innen.

Streik im Ordensklinikum Wels

In Wels fand keine Kundgebung statt. Die streikenden Mitarbeiter*innen versammelten sich nur für einen Fototermin vor dem Ordensklinikum. Danach zogen sie mit ihren Plakaten durch das Haus in den Festsaal. Es wurden Reden gehalten und es gab Online-Zuschaltungen zu den Kolleg*innen in den anderen Ordensspitälern.

 

Beitragsbild: Marina Wetzlmaier

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