Hallstatt – Hofkapelle

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Rekonstruktionsversuch

Die Karte von Premblechner aus etwa 1732–1735 zeigt die Hofkapelle als hohen, gotischen Baukörper mit Nord-Süd-Ausrichtung, verursacht durch geringe Tragfähigkeit des Seeufers, das Pfahlgründungen erfordert. Der Grundriss umfasst einen 3-Achtel-Chorschluss mit spitzbögigen Fenstern, eine Empore im Norden, zugänglich aus dem Hofhaus, sowie ein steiles Dach mit 60-Grad-Neigung und Giebelreiter-Turm, der 1718 mit barockem Zwiebelhelm erneuert wurde. Historische Quellen wie das Weichselpamer-Inventar von 1526 bezeichnen den Komplex als Amthof, während das Reformationslibell die Besoldung des Kaplans, Wachs für ein ewiges Licht und Verbindungen zum Spital dokumentiert. Im 18. Jahrhundert wanderten die Funktionen in die Kalvarienbergkirche, und nach dem Brand von 1750 überdauerte die Nordwand als Südfassade des Hauses am Hof 111, inklusive Wandansätzen der Ost- und Westwände.

Link zur Episode über die Premblechnerkarte Teil 1.

Link zur Episode über die Zimmer der Königin Elisabeth.

Link zur Episode über das Unschlitt.

Link zur Episode über die Spitalskirche.

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