Spionage jenseits von Smoking, Sex und Legendenbildung. Agentinnen arbeiten selten im Rampenlicht. Sie bewegen Informationen, knüpfen Netzwerke, verändern Geschichte und verschwinden aus den Archiven. Frequenz Femina richtet den feministischen Blick auf Spionage als präzise Wissensarbeit, auf die Tätigkeiten von Frauen, die selten heroisiert werden, obwohl sie strategische Entscheidungen und politische Realitäten verändern. Spioninnen arbeiten mit grossem Risiko; sie transportierten Nachrichten, organisierten Fluchtrouten, entschlüsselten Funksprüche, stellten Kontakte her, beobachteten militärische Bewegungen und trafen Entscheidungen, deren Folgen sie oft allein tragen mussten. Tarnung bedeutete Überleben, Genauigkeit verhinderte nicht immer ihre Entdeckung. Die Sendung folgt den Spuren dieser Frauen mit ihren überaus vielfältigen Fähigkeiten, die nach aussen so unspektakulär wirken. Was es bedeutet, unter permanenter Beobachtung zu leben? Ohne Codeknackerinnen, Kurierinnen, Analystinnen, Kämpferinnen im Widerstand, ohne sie wären Geheimdienste und Widerstandsgruppen nicht weit gekommen. Ihre Entdeckung, besser gesagt, ihre Enttarnung, ein Fehler, ein Verrat, konnte Verhaftung, Folter oder Tod bedeuten. Spionage ist auch ein Teil der Geschlechtergeschichte, die bis heute nur bruchstückhaft erzählt ist.
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22. février 2026
Publié
24. février 2026
Diffusé
24. février 2026, 19:30
Rédacteurs
Barbara Schröder
Sujets
Tags
Agentinnen, BletchleyPark, Codebreaking, Cyberspionage, Doppelagentinnen, Feminismus, Frauenbiografien, Frauengeschichte, FrauenImKrieg, FrauenUndMacht, FrequenzFemina, Geheimdienst, Geheimoperationen, KalterKrieg, Kryptologie, MataHari, Nachrichtendienst, Radiofeature, resistance, Spioninnen, UnsichtbareArbeit, Widerstand
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