Herausforderungen im Bildungswesen für Migrantinnen

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Gewaltambulanz gehört ausgebaut

Am 16. Februar hat das kollektiv im Alten Rathaus in Linz einen ganzen Tag dem Thema Bildung gewidment. das kollektiv ist ein Linzer Verein für kritische Bildungs-, Beratungs- und Kulturarbeit von und für Migrant*innen.

Welche Hürden müssen Migrantinnen im österreichischen Bildunssystem überwinden? Von der Schulwahl bis zu Kürzungen bei Deutschkursen, es wird über vielfältige Probleme berichtet.

Unter dem Titel Gleichgerechtigkeit? Ungehörtes und Unerhörtes aus dem österreichischen Bildungssystem aus Sicht migrantischer Frauen* wurden in Workshops am Vormittag Forderungen an das österreichische Bildungssystem formuliert. Diese wurden auf Plakate und Schilder niedergeschrieben. Themen waren u.a. mehr mehrsprachige Informationen zu Bildungsmöglichkeiten, freie Ausbildungswahl, mehr Frauen*kurse, Kinderbetreuung in den Kursen.

Am Nachmittag hat eine Podiumsdiskussion stattgefunden. Welche Schwächen hat das Bildungssystem in Österreich, speziell für geflüchtete Personen und Menschen die noch kein Deutsch sprechen? Förderungen für Projekte werden gestrichen, Berater*innen sind nicht geschult im Bezug auf Rassismus, schon Kinder werden bei der Wahl der weiterführenden Schule diskriminiert. Frauen aus Politik Bildungseinrichtungen, Vertreter*innen des Arbeitsmarkt- und des (Aus)Bildungssektors, sowie Professionelle aus der Praxis haben diese Hürden besprochen.

Am Podium waren:

  • Abena Carty-Pinner (Frauenbeauftragte der Stadt Linz)
  • Florina Platzer (maiz Beratung von und für Migrant*innen)
  • Ines Vukajlović (Landtagsabgeordnete, die Grünen)
  • María del Mar Díaz Ortíz (she:works young talents)
  • Parasto Mumtaz (moving on, das kollektiv)
  • Regina Stöbich (Projekt FEMily, Caritas)
  • Renate Heitz (Landtagsabgeordnete, SPÖ)
  • Rubia Salgado (das kollektiv)
  • Sonja Falkner-Matzinger (MORE-Initiative für geflüchtete Studierende, JKU)

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