Egal, wie unterkühlt die Welt wirkt, uns bleibt der warme Analogsound im System, hochemotionale Texte und tanzbare Rhythmen. Weniger Stress-Rauschen, mehr melodischer Flow. Zugänglich genug für den Alltag, aber mit genug Synthesizer-Effekten, um nicht langweilig zu werden. Erst spielten die Synthies die klangliche Antwort auf die Frage, wie die Zukunft in den 1980ern aussehen sollte: eine Mischung aus kühler Elektronik und warmem Herzschlag, eine Ästhetik der gefühlvollen Kälte. Synthpop ist aber kein Museumsstück. Während er in den 90ern kurzzeitig von der Techno-Welle verdrängt wurde, feiert er heute durch Künstler wie Mesh oder Chrom ein massives Revival. Und siehe da, schon kommen „alten Hasen“ Boy George oder Fortification 55 auch wieder zum Vorschein und zeigen, dass sie es immer noch drauf haben.
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25. février 2026
Publié
26. février 2026
Diffusé
25. février 2026, 23:00
Rédacteurs
DJane Chrissy
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Langues
