Von Mira Grimm und Paula Schäfer
Die East African Crude Oil Pipeline (EACOP) zählt zu den größten Infrastrukturprojekten Ostafrikas und soll Öl von Uganda bis an die Küste Tansanias transportieren. Befürworter*innen sprechen von Entwicklung, Arbeitsplätzen und wirtschaftlichem Wachstum, während Kritiker*innen auf soziale, ökologische und politische Herausforderungen verweisen. In dieser Episode richten wir den Blick entlang der Pipeline und hören Stimmen aus der Region, die von ihren Erfahrungen mit dem Bau der EACOP und den Auswirkungen auf ihr Leben berichten. Wir sprechen über Versprechen und Erwartungen, über Erfahrungen vor Ort und darüber, was ein Projekt dieser Größenordnung für Menschen, Umwelt und Zukunftsvorstellungen bedeutet. Der Podcast ordnet die EACOP in größere Fragen von Entwicklung, globalen Machtverhältnissen sowie Verantwortung ein und lädt dazu ein, genauer hinzuhören.
Hinweis: Der Podcast basiert auf den subjektiven Erfahrungen und Perspektiven der Betroffenen. Die geschilderten Aussagen verstehen wir als individuelle Wahrnehmungen, die keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben. Die Identitäten der Interviewpartner*innen bleiben zu ihrem Schutz anonym.
Credits:
Produzentinnen / Hosts: Mira Grimm, Paula Schäfer
Sprecher*innen für die Übersetzung der Interviews: Mia Schäfer, Pirmin Dietrich, Henrik Weidenbacher
Straßenumfrage: Zoe Bohländer, Moritz Walter
Sounds:
(Jingle) Every Beginning Is Hard 1v46 by Setuniman — License: Attribution NonCommercial 4.0
Peaceful Background Sound for Video by Matio888 — License: Attribution 4.0
Quellen (Auswahl):
Dorn, Felix. (2025). Was bedeutet Klimakolonialismus?
East African Crude Oil Pipeline (EACOP) Ltd. (o. J.). East African Crude Oil Pipeline
Sultana, Farhana (2022). ‘The unbearable heaviness of climate coloniality’, Political Geography, vol. 99, 102638
Eine Produktion im Rahmen des fakultätsweiten Lehrprojekts Wissenschaftskommunikation, geleitet von Petra Dannecker & Mischa G. Hendel.







