LUST AUF LESEN? Erich Maria Remarque / Im Westen nichts Neues
Mit diesem Roman begründete Erich Maria Remarque (1889 – 1970) seinen Weltruhm und schuf ein zeitlos gültiges Bild der Schrecken des Krieges.
„Im Westen nichts Neues“ ist zu einem Klassiker der Weltliteratur geworden. Eine Million Exemplare waren bereits im Sommer 1930 verkauft. Inzwischen liegt der Roman in über 50 Übersetzungen vor, und seine weltweite Auflage beträgt rund 20 Millionen.
Die Geschichte des neunzehnjährigen Paul Bäumer, der als ahnungsloser Kriegsfreiwilliger von der Schulbank an die Front kommt, ist inzwischen Allgemeingut. Auch bei der erneuten Lektüre ist der Eindruck jedoch wieder erschütternd: Wie Bäumer statt der erhofften Kriegsbegeisterung und eines kurzen Abenteuers die ganze Brutalität des Gemetzels und das sinnlose Sterben seiner Kameraden erlebt, ist anrührend und empörend.
Ganz besonders in Anbetracht der derzeit furchtbaren Geschehen in unserer Welt.
