Der Liebstattsonntag ist ein typisch oberösterreichischer Brauch: Lebkuchenherzen werden gebacken, verziert und verschenkt. Und wie so viele Bräuche stammt auch dieser aus dem Salzkammergut, die frischen Lebkuchenherzen erfreuen sich aber auch nördlich der Donau schon seit Jahrzehnten großer Beliebtheit. In dieser Sendung porträtieren wir diesen in ganz Oberösterreich verbreiteten Brauch am Beispiel der Pfarrgemeinde Perg-St. Jakob, wo die Katholische Frauenbewegung Jahr für Jahr aufs Neue pflegt. Mit der Obfrau der Goldhauben im Bezirk Perg kommen wir ins Gespräch über seine Ursprünge, seinen Bedeutungswandel im Laufe der Zeit und die Bedeutung von Frauengruppen wie den Goldhaubenfrauen, für seine Pflege, Weitergabe und weitere Ausgestaltung des „Liab´b’státt’n“ wörtlich „Liebe bestatten“, im Sinn von bestätigen, zum Ausdruck bringen, also die Liebe ausdrücken.
Musikstück:
“Walzer” aus “Six Pieces for Flute and Organ”
Christopher Tambling (1964-2015)
Aufnahme aus dem Konzert der Konzerttour “Querflöte & Orgel” 2025 in der Pfarrkirche Naarn
Querflötist: Lukas Spindlberger
Orgel: Nico Lehmann











