Während globale Krisen, Polarisierung und Kriege unsere Demokratie erschüttern und das Vertrauen in Institutionen brüchig wird, breitet sich in uns vor allem eines aus: Ratlosigkeit – und zugleich wollen wir wirksam sein.
Genau diesem Nicht-Wissen wenden wir uns zu. Vielleicht liegt in ihm ein Potenzial – zwischen alten Gewissheiten und neuen Formen demokratischer Praxis.
An diesem Abend lädt Roman Huber, Vorstand von Mehr Demokratie, politisch engagierte Persönlichkeiten zu einer radikal ehrlichen Bestandsaufnahme ein:
- Was macht die gegenwärtige Destabilisierung der Demokratie mit uns – persönlich und gesellschaftlich? Welche Hoffnungen leben noch, welche Träume müssen wir loslassen?
- Wo stößt unsere bisherige Demokratie an ihre Grenzen – strukturell, kulturell, im Menschenbild? Was trägt wirklich, und wo braucht es Ernüchterung?
- Wo liegt jetzt das Innovationspotenzial? Wie kultivieren wir demokratische Praxis so, dass Vertrauen, Gemeinwohl und kollektive Intelligenz wachsen können?
mit Rebekka Dober, Marina Weisband, Hannah Göppert & Hemma Büchele
Moderation: Roman Huber
Die Onlinediskussion fand am Donnerstag, 19. März 2026, 19:30 Uhr statt.
Weiterführende Tipps von Rebekka:
Ein Abend zwischen nüchterner Klarheit und Zukunftsmut.
Zwischen dem, was wankt – und dem, was wachsen will.

Geschäftsführer Mehr Demokratie e.V. & Mitbegründer der Zukunftswerkstatt Schloss Tempelhof

Selbstständige Führungskräftetrainerin, Organisationsberaterin & Projektleitung Women Re.Member

Gründerin des Social Enterprise YEP, Ashoka Fellow


Diplom-Psychologin und Beteiligungspädagogin, früher Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschlands


