Nachrichten aus Nord-Ost Syrien vom 22. März 2026

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Die ganze Gesellschaft ist auf den Beinen und in Vorbereitung der Festlichkeiten: Dieses Jahr finden das Fastenbrechen, Edalfette, und Nefros, das Fest des Frühlings und des Widerstandes zur selben Zeit statt. Für die Familien deren Angehörige Anfang des Jahres durch die Angriffe der syrischen Übergangsregierung und des türkischen Staates starben, ist das Zusammenkommen wichtig, um zu trauern, sowie die Ideen über ein befreites demokratisches Leben fortzuführen. Friedlich konnte nicht gefeiert werden: In Afrin, in Teilen von Rifat sowie in Aleppo kam es zu besonders schweren Verfolgungsjagden auf Kurd*innen, die Navros feierten und die kurdische Flage bei sich hatten. Die Angreifer waren entweder Soldat*innen der syrischen Übergangsregierung oder Unterstützer*innen des türkischen Staates. Die Sicherheitskräfte des Kantons Jessira verurteilten die Übergriffe gegen kurdische Bevölkerung in Afrin und Aleppo und riefen dazu auf, sich nicht von den Angriffen provozieren zu lassen. Außerdem wurden am vergangenen Donnerstagabend 300 Gefangene der demokratischen Kräfte Syriens, kurz SDF in Hesekê freigelassen. Fast zeitgleich griff die Iranische Revolutionsgarde erneut vehement Nordost-Syrien an. Im Zuge dessen wurde eine dringende Erklärung an den Generalsekretär und in Sicherheitsrat der Vereinten Nation, die Regierung der Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten, die Irakische Zentralregierung sowie internationale Menschenrechtsorganisation gerichtet. In der Erklärung wird darauf hingewiesen, dass die islamische Republik Iran in den letzten 21 Tagen ihre systematischen Angriffe fortgesetzt hat, indem sie wiederholt die nationale Souveränität sowie internationales Recht verletzt hatte. Das Regime hatte zahlreiche Raketen und Drohnangriffen durchgeführt und dabei Geflüchtetenlager sowie Einrichtungen in kurdischer Gebieten zerstört.

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