Eine Reise zu den schillernden und vielstimmigen Frauen der Renaissance. Sie waren da und wurden aus der Geschichte gedrängt. Die Renaissance glänzt in den Chroniken als Epoche der grossen Männer. Doch unter dieser polierten Oberfläche lebten, arbeiteten, komponierten, sangen Frauen, hochgebildet, talentiert, virtuos und zugleich eingebunden in ein System aus Kontrolle, Abhängigkeit und Repräsentation. Diese Sendung folgt ihnen dorthin, wo ihre Stimmen entstanden sind: in die Klöster von Ferrara, in die Höfe der Medici, in jene geheimen Räume, in denen Musik zur Kunstform höchster Präzision wurde. Viele Namen, vor allem die Sängerinnen der „Concerti delle donne“ stehen für eine musikalische Entwicklung, die ohne Frauen nicht denkbar ist. Gleichzeitig erzählt diese Reise von den Bedingungen, unter denen diese Kunst entstand: arrangierte Ehen, ökonomische Abhängigkeit, soziale Kontrolle und die permanente Fragilität weiblicher Existenz. Künstlerische Exzellenz bedeutete keine Freiheit. Zwischen Madrigal, höfischer Inszenierung und den eingeschränkten Möglichkeiten von Frauen, werden Frauen, ihre Leistungen, das dichte Geflecht weiblicher Präsenz hervorhoben; es bezaubert und berührt bis heute.
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Prodotto
23. Marzo 2026
Pubblicato
24. Marzo 2026
Messo in onda
24. Marzo 2026, 19:30
Editori/trici
Barbara Schröder
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