Frauenrechte sind Menschenrechte. Der Kampf um Gerechtigkeit ist noch immer nicht vorbei. „Bewegte Frauen“ folgt den Couragierten, Beharrlichen und Entschlossenen, die Rechte für Frauen eingefordert haben. Arbeiterinnenstreiks des frühen 20. Jahrhunderts, die Suffragetten bis zu gegenwärtigen Debatten über Care-Arbeit, Gewalt und ökonomische Abhängigkeit markieren den Zustand und Glaubwürdigkeit unserer demokratischen Gesellschaft. Warum wird weibliche Handlungsmacht bis heute erklärt, verklärt, relativiert oder mythologisiert? Weibliche Autorität löst Irritation aus. Wo Frauen führen, entscheiden und Strukturen verändern, wird eine neue Realität verzerrt und boykottiert. Wie sehen gegenwärtige Machtverhältnisse aus? Ökonomische Konzentration, männerbündische Entscheidungsräume und antifeministische Gegenbewegungen wirken destruktiv. Gleichstellung ist nicht gewünscht und wird aktiv verhindert; Frauenrechte sind kein Spezialthema für den 8. März eines jeden Jahres, sie sind ein Gradmesser von staatlicher Verlässlichkeit, Sicherheit und Menschlichkeit. Warum gilt Gleichstellung nicht als Voraussetzung demokratischen Handelns? Der Internationale Frauentag ist ein Prüfstein. Er erinnert an erkämpfte Rechte, an bestehende Lücken und daran, dass Rückschritte stark im Gange sind. Fortschritt entsteht nur dort, wo Frauen handeln, organisieren und politische Realität verändern.
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Produziert
28. Februar 2026
Veröffentlicht
03. März 2026
Ausgestrahlt
03. März 2026, 19:30
Redakteur:innen
Barbara Schröder
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