Beziehung zwischen Mensch und KI

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Das Robopsychology Lab in der JKU Linz beschäftigt sich mit Mensch-Ki Beziehungen und untersucht die psychologischen Auswirkungen von KI.

Menschen, die sich besonders einsam fühlen, schreiben Robotern und ChatBots mehr menschliche Emotionen zu, als solche, die angeben, ein gutes soziales Umfeld zu haben. Die Leiterin des Robopsychology Labs, Martina Mara, spricht im Interview darüber, dass es normal sei, dass wir Objekten menschliche Züge zuschreiben.

Dieses Phänomen, Antropomorphisierung genannt, würde vor allem bei Chatbots wie ChatGPT gut funktionieren. Sie geben Antworten aufgrund von gesammelten Trainingsdaten wie Chats, Foreneinträge und sonstige im Internet auffindbare Inhalten. Das lässt sie besonders menschlich wirken und geben uns genau die Antworten, die wir hören möchten. Das kann auch gefährlich werden, falls man sich nur mehr auf KI verlässt und Kontakt mit dem Umfeld einschränkt. Besonders die Menschen lassen sich beeinflussen, die wenig Wissen über die Arbeitsweise von Künstlicher Intelligenz haben. In Bildungseinrichtungen werden Kompetenzen dahingehend schon vermittelt, oder wird zumindest mit dem Fach Digitale Grundbildung immer weiter ausgebaut.

Bei Erwachsenen ist es da schon schwieriger, diese mit dem nötigen Wissen auszustatten. Mara fände es eine gute Idee, wenn KI in Unterhaltungsformaten, wie zum Beispiel in der Fernsehsendung „Der Bergdoktor“, thematisiert würde. So könne eine breite Masse erreicht werden, die möglicherweise KI am Smartphone zwar verwendet, aber die Inhalte und Antworten nicht einordnen können. Ein Projekt des Labs, Songs About AI, knüpft genau hier an. Es wurde mit verschiedenen Künstler*innen Lieder komponiert, die verschiedene Aspekte von KI aufgreifen und das in unterschiedlichen Stilen. Mehr zum Projekt findet man hier.

Headerbild: Airam Dato-on @pexels

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