Rassistische Wohnverhältnisse in Leipzig und darüber hinaus

Podcast
Tagesaktuelles Programm
  • Rassistische Wohnverhältnisse in Leipzig und darüber hinaus
    17:17
audio
15:23 Min.
Reform des Förderprogramms "Demokratie leben!" bedroht Projekte und Vereinsarbeit - im Gespräch mit der Amadeo-Antonio-Stiftung
audio
32:08 Min.
Antifa-Nachrichten für den 02. April 2026
audio
06:51 Min.
Nachrichten aus Nord-Ost Syrien vom 1. April 2026
audio
04:35 Min.
Nachrichten aus der Ukrainischen Welt, vom 1. April 2026
audio
15:11 Min.
Bundesverband Freier Radios nun im Forum Gemeinnütziger Journalismus!
audio
09:56 Min.
»Das ist keine Collage über NEWS!«
audio
11:58 Min.
Von Tür-zu-Tür vor der Landtagswahl: Das Landesnetzwerk Migrant*innenorganisationen unterwegs in Sachsen-Anhalt
audio
10:40 Min.
Start des Aktionscamps gegen zunehmende Obdachlosigkeit - Bündnis"Solidarität statt Ausgrenzung"
audio
06:07 Min.
Rundfunk-Kombinat Sachsen sendet vorerst wieder auf DAB+

Vielen Menschen, die sich aufmerksam durch die Stadt bewegen, haben vielleicht schon mal bemerkt, dass einem in bestimmten Vierteln und Straßen wenig bis keine Schwarze Menschen oder People of Colour begegnen. Das ist kein Zufall, sondern ein Ergebnis von einem rassistischen Wohnungsmarkt in Zeiten starker Wohnungsknappheit.
Für alle ist es momentan schwer, an eine Mietwohnung in einer Großstadt zu kommen. Doch für rassifizierte Menschen und Migrant:innen ist der Zugang zum Wohnungsmarkt noch schwerer. Deshalb geraten sie häufiger in prekären Wohnverhältnissen mit schlechten Mietverträgen, höherer Umweltbelastung und mangelhafter Infrastruktur. Das bestätigt auch eine Studie des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (nadira), die im Dezember 2025 veröffentlicht wurde. Die Studie liefert erstmalig eine umfassende Analyse des rassistischen Wohn- und Mietmarktes in Deutschland.
Während die Politik aber weitestgehend nichts gegen diese Ungleichheit unternimmt, gibt es in Leipzig eine zivilgesellschaftliche Initiaitve, die sich bereits seit zehn Jahren in dem Bereich engagiert. Die Rede ist von der Kontaktstelle Wohnen in Leipzig, die Beratung für Menschen auf Wohnungssuche anbietet. Ihre Klient:innen sind vor allem Geflüchtete, die aus Sammelunterkünften in eine eigene Wohnung ziehen wollen oder Frauen, die nach einem Aufenthalt im Frauenhaus ein eigenes zu Hause suchen.
Wie sich Rassismus auf dem Wohnungsmarkt konkret äußert und wie eine Leipziger Initiative versucht einen Ausgleich für die Betroffenen zu schaffen. Mit Stimmen von Mine Hänel, Mitarbeiterin bei der Kontaktstelle-Wohnen, und Klara Podowik, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim nadira.

https://www.rassismusmonitor.de/publikationen/wohnenbericht/
https://www.kontaktstelle-wohnen.de/

Bildrechte: „The Billion Euro House“ by infomatique is licensed under CC BY-SA 2.0.

Bilder

Rassistische Wohnverhältnisse in Leipzig und darüber hinaus
0 x 0px

Schreibe einen Kommentar