Stadt für alle – Nein zur Halle: Die Räumung von St. Marx

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In Wien sorgt ein umstrittenes Bauprojekt für Kritik: Für rund 220 Millionen Euro soll eine neue Veranstaltungshalle entstehen – während gleichzeitig in Bereichen wie Soziales und bei den freien Medien gespart wird. Diese Prioritätensetzung stößt auf wachsenden Widerstand.
Besonders ist auch die selbstorganisierte Nutzung der Fläche in St. Marx, auf der die Halle gebaut werden soll: Dort befanden sich zuletzt ein selbstorganisierter Skatepark, gemeinschaftlich genutzte Gartenflächen sowie Infrastruktur für Konzerte und kollektive Aktivitäten wie gemeinsames Kochen.
Am 9. April wurde das Areal ohne Vorankündigung geräumt. Augenzeug:innen berichten von einem brutalen Vorgehen der Polizei, mehrere Personen wurden vorübergehend festgenommen.

Enric von der VON UNTEN Redaktion war sowohl bei der spontanen Solidaritätskundgebung unmittelbar nach der Räumung vor Ort als auch am darauffolgenden Tag beim Polizeianhaltezentrum (PAZ), wo Unterstützer:innen auf die Freilassung der Festgenommenen warteten.
Mehr Infos findet ihr auf der Instagram Seite von st.marxfüralle.

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