5 Jahre Haft für Flüchtlingshelfer? – Der Fall Daniel Kollnig

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Einem österreichischen Flüchtlingshelfer drohen bis zu fünf Jahre Haft in der Ukraine – wegen des Vorwurfs der Kindesentführung. Doch der Fall wirft nicht nur Fragen auf, sondern bereits jetzt wurden zahlreiche Verfahrensfehler begangen.
Daniel Kollnig hatte eine ukrainische Mutter dabei unterstützt, ihre Tochter zurück nach Österreich zu bekommen. Für das Kind liegt ein rechtskräftiges Obsorgeurteil zugunsten der Mutter vor. Trotzdem wurde Kollnig Anfang Jänner 2026 in der Westukraine verhaftet, nachdem er gemeinsam mit der Mutter das Kind abgeholt hatte.
Während gegen den Kindesvater in Österreich und der Ukraine Verfahren wegen Kindesentziehung laufen, wurde Kollnig selbst angeklagt, und das Kind wieder dem Vater übergeben, der zuvor die Tochter aus Österreich entführt hatte.
Kritisiert an Kollnigs Verhaftung werden unter anderem fehlende entlastende Beweise in der Anklageschrift sowie eine mögliche Vorverurteilung durch Behörden.
Im ersten Beitrag hört ihr Ausschnitte der Pressekonferenz zum Fall, die am 20. April stattgefunden hat, und von Lisa Rücker und Wolfgang Kühnelt organisiert wurde. Im Fokus steht ein persönliches Statement von Daniel Kollnig selbst, der derzeit in der Ukraine festsitzt und auf ein faires Verfahren hofft.

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