Hallstatt – Arbeitersiedlung „Neuhäuser“ Lahn

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Rückblicke – Welterbe Hallstatt
  • 0123_ Hallstatt_Neuhäuser in der Lahn
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Mit der Umstellung von Holz- auf Kohlefeuerung der Salz-Sudpfanne Mitte der 1890er Jahre wurde der große Brennholzlagerplatz, der „Holzaufsatz“, nicht mehr gebraucht. Des ebene Grundstück in unmittelbarere Nähe des Sudhauses Lahn war für die Errichtung von Arbeiter Wohnhäusern gut geeignet. Das Erstarken der Arbeiterbewegung bildet sich in Hallstatt prototypisch mit diesen hochwertigen, zweigeschoßigen, durch einen Mittelgang zweihüftig erschlossenen sozialen Wohnbauten ab, die ursprünglich von jeweils vier Familien bewohnt wurden. Das Mauerwerk besteht aus Vollziegeln, die monolithischen Blockstufen der Stiegen aus Granit, welche bereits mit der neu errichteten Kronprinz-Rudolfs-Bahn herangeschafft worden waren. Im ihrer Dimension und ihrem Habitus mit Satteldach und einer Wiederkehr, sowie mit der durch helle Putzfaschen gegliederten Fassade nehmen diese Gebäude die regionale Baukultur auf.

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