Vortrag « Bodyshaping, Self-Care und Empowerment – trans, nicht-binäre und genderqueere Perspektiven im Kraftsport » von Jannis Ruhnau (er/ihm) von der Universität Bielefeld
Kraftsport kann für trans, nicht-binäre und genderqueere Menschen eine geschlechtsbestärkende Praxis darstellen, da sie durch gezieltes Widerstandstraining Muskeln aufbaut und körperformend wirkt. Gleichzeitig ist die Ausübung jedoch auch mit Barrieren verbunden. Anhand von Interviewmaterial aus der eigenen Forschung bietet der Vortrag Einblicke in konkrete Erfahrungen von trans, nicht-binären und genderqueeren Menschen, die Kraftsport betreiben. Neben einer kurzen Thematisierung von Herausforderungen – etwa hinsichtlich des Trainings in Fitnessstudios – fokussiert der Vortrag insbesondere den positiven Einfluss von Kraftsport auf die Herausbildung und Aufrechterhaltung der eigenen geschlechtlichen Identität in einer Gesellschaft, die von Transfeindlichkeit geprägt ist. Drei zentrale Aspekte, die die Verknüpfung von Körpererfahrungen und Kraftsport zeigen, stehen dabei im Zentrum:
- Bodyshaping durch Disziplin,
- Self-Care durch achtsame Körperwahrnehmung,
- Empowerment gegen Cis-Heteronormativität und Diskriminierungserfahrungen.







