Die Redaktion Wegstrecken empfiehlt:
Die länger werdenden Tage auch für ausgedehntere Touren zu nützen.
Bei „Startschwierigkeiten“, weil der Weg aus der Stadt zu mühselig, unbequem oder unattraktiv ist, kann ja der Einstieg in die Rad-Tour oder Wanderung auch ein Stück weit draußen erfolgen.
Am 5. April bin ich zwischen Neuhofen an der Krems und der ÖBB-Haltestelle Schlierbach am und in der Nähe des Kremstalradweges R10 gefahren, bei Gegenwind und mit meinem doch schon in die Jahre gekommenen 8-Gang-Simplon-Rad. Einige Tages später fuhr ich von Kremsmünster bis Klaus – mit einem „Abstecher“ zum Bahnhof Micheldorf, der kürzlich offiziell eröffnet wurde. Der R10 – soweit ich ihn benützt habe bzw. benützen musste – ist abschnittsweise fein und zügig befahrbar, an anderen Stellen jedoch eine Zumutung und Ausdruck der Geringschätzung des Radverkehrs und wenig alltagstauglich.
Aufgrund der diesmal notwendigen Vorproduktion der Sendung leider kein persönlicher Bericht von der Demo gegen die A26/Linzer Westring bzw. den Bau des Tunnels unter Römer- und Froschberg, doch ein Blick darauf, wie dieses Bauvorhaben einzuschätzen ist.
Dazu ein erneuter Blick auf den neuen Bahnhof Micheldorf und einige aktuelle Meldungen, u.a. zum Thema Linz und Radfahren.
Und, im Zusammenhang mit dem Radfahren auf der Linzer Nibelungenbrücke auf engstem Raum mit den zu Fuß Gehenden und westseitig abstandslos zum Kfz-Verkehr ein vielleicht gewagter Rückschluss zur Unverträglichkeit zweier Mobilitätssysteme auf engstem Raum – bei der Mühlkreisbahn im Abschnitt Linz-Urfahr – Ottensheim und am sogen. Saurüssel gab es teils bis in die frühen 1980er keine Trennung zwischen Straße und Gleis, detto bei der Donau-Ufer-Bahn zwischen Dornach und Grein. Inzwischen hat man, wohl in erster Linie dem zunehmenden Autoverkehr zuliebe, dieses Ineinanderübergehen von Fahrbahn und Gleis beendet – was auch dem Eisenbahnverkehr zugute kam. Ich meine, es wäre auch höchst an der Zeit, das gefährliche Zusammenpferchen von Rad- und Fußverkehr zu beenden.
Wegstrecken tanzt aus der Reihe
Im Mai und in der ersten Juni-Sendung (Ausgaben 398 und 399) wird es aus privaten Gründen (v.a. Wohnungssuche) jeweils Wiederholungen ausgesuchter Sendungen geben.
Ausgabe 400 am 30. Juni wird jedoch, komme was wolle, wiederum live aus dem Studio in Air gehen, quasi auch als Vorprogramm zur ersten Nachspann-Sendung mit Rudi Habringer als Sendungsverantwortlichem – nach gut 15 Jahren und 65 Sendungen unter meinen Fittichen.
Erich Klinger, 20.04.2026
Links (zu Themen der Sendung):
Journal-Panorama auf ö1 am 14.4.: https://sound.orf.at/podcast/oe1/oe1-journal-panorama/die-toedlichen-relikte-von-kriegen-fliegerbomben-minen-und-gift
Veranstaltung mit DI Harald Frey: https://www.solidarwerkstatt.at/medien/audio-video/video-irrweg-autobahnen
Initiative KPÖ Linz für Ost-West-Radweg: https://ooe.kpoe.at/article.php/20260420064301552
Radlobby Linz zu Nibelungenbrücke und Meldemöglichkeit bei Hindernissen am Radweg:
https://www.radlobby.at/linz/nibelungenbruecke-provisorium-und-stillstand
https://www.radlobby.at/linz/polizei-radweg
ÖBB: Sperre Arlbergbahn am 25. und 26. April, siehe hier










