5 Jahre Haft für Flüchtlingshelfer? – Der Fall Daniel Kollnig

Podcast
VON UNTEN Einzelbeiträge
  • 26_04_22_Beitrag1
    11:58
audio
18:23 min
Graz hat gewählt: Die Wahlanalyse
audio
08:36 min
Meldungen 01.07.26
audio
15:34 min
UNCUT: Falschinformation im ORF: Wenn Falschaussagen nicht richtiggestellt werden
audio
09:38 min
Falschinformation im ORF: Wenn Falschaussagen nicht richtiggestellt werden
audio
11:06 min
Pride in Graz: QuFO über Sichtbarkeit, Pinkwashing und Backlash gegen die Community
audio
05:35 min
Meldungen 24. Juni 2026
audio
05:42 min
Meldungen 10.06.2026
audio
11:13 min
Camaradas: Österreicher:innen im Kampf gegen den Spanischen Faschismus
audio
20:17 min
Solidaritätswanderung nach Bürgelkopf und Lamm8
audio
32:10 min
Grazer Wahlkampf unter menschenrechtlicher Beobachtung

Einem österreichischen Flüchtlingshelfer drohen bis zu fünf Jahre Haft in der Ukraine – wegen des Vorwurfs der Kindesentführung. Doch der Fall wirft nicht nur Fragen auf, sondern bereits jetzt wurden zahlreiche Verfahrensfehler begangen.
Daniel Kollnig hatte eine ukrainische Mutter dabei unterstützt, ihre Tochter zurück nach Österreich zu bekommen. Für das Kind liegt ein rechtskräftiges Obsorgeurteil zugunsten der Mutter vor. Trotzdem wurde Kollnig Anfang Jänner 2026 in der Westukraine verhaftet, nachdem er gemeinsam mit der Mutter das Kind abgeholt hatte.
Während gegen den Kindesvater in Österreich und der Ukraine Verfahren wegen Kindesentziehung laufen, wurde Kollnig selbst angeklagt, und das Kind wieder dem Vater übergeben, der zuvor die Tochter aus Österreich entführt hatte.
Kritisiert an Kollnigs Verhaftung werden unter anderem fehlende entlastende Beweise in der Anklageschrift sowie eine mögliche Vorverurteilung durch Behörden.
Im ersten Beitrag hört ihr Ausschnitte der Pressekonferenz zum Fall, die am 20. April stattgefunden hat, und von Lisa Rücker und Wolfgang Kühnelt organisiert wurde. Im Fokus steht ein persönliches Statement von Daniel Kollnig selbst, der derzeit in der Ukraine festsitzt und auf ein faires Verfahren hofft.

Deja un comentario