Jürgen Habermas – Eine kritische Würdigung

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  • 2026_04_24_Kritische-Wuerdigung-Habermas
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Jürgen Habermas – Eine kritische Würdigung
Gemeinsam Nach- und Andenken über das Leben und die Philosophie von Jürgen Habermas

Am 24.03.2026 lud das Institut für Erziehungswissenschaften sowie das Forschungszentrum Social Theory zum Podiumsgespräch “Habermas (1929-2026) – Eine kritische Würdigung”. Dieses gibt es nun auch bei FREIRAD zum Nachhören.

Jürgen Habermas (1929-2026) galt bis zu seinem Tod vielen in Europa als der größte lebende Philosoph und als der bekannteste Vertreter der Kritischen Theorie. War der anfangs am westlichen Marxismus interessierte junge Assistent einem Max Horkheimer noch als „studentischer Propagandist“ verdächtig, prägten Formulierungen wie das „kommunikatives Handeln“, der „herrschaftsfreie Diskurs“, die „Neue Unübersichtlichkeit“, das „Projekt der Aufklärung“ oder aber ein nüchterner „Verfassungspatriotismus“ die intellektuellen Debatten ihrer Zeit.

Im „Historikerstreit“ verhinderte er eine von Ernst Nolte und anderen intendierte Relativierung der Shoah.
Zugleich wird er von heutigen Vertreter*innen der Philosophien Horkheimers, Adornos, Marcuses und Benjamins für seine Abkehr von deren Deutung der nationalsozialistischen Verbrechen als Ausdruck einer „Dialektik der Aufklärung“ kritisiert.

Ehemalige Schüler und heutige Rezensenten widmen Habermas eine kritische Würdigung.

Es diskutieren:
Stefan Gandler (Universidad Autónoma de Querétaro, MX)
Frank Welz (Institut für Soziologie)

Organisation und Moderation:
Nina Rabuza (Institut für Erziehungswissenschaft)
Daniel Burghardt (Institut für Erziehungswissenschaft)

Sendungsgestaltung: Andrea Umhauer

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