Mein Sonntagskonzert Vol. 9 (Albinoni)

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Klassik in Bewegung
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24.05.26 Playlist (Albinoni Teil 1.)

Komponist: Tomaso Albinoni (1671-1751)
Titel: Il nascimento dell’Aurora / Festa pastorale Teil 1.
Die Ausführenden:
Gernot Heinrich
Krisztina Jonas
Terry Wey
Adrineh Simonian
Radu Marian
Clemencic Consort
Rene Clemencic
Label: Oehms Classics
Länge: ca. 57:00 Min

Der Schauplatz dieser Huldigungsmusik ist das Tempetal in Thessalien. Der Inhalt besteht aus einer Abfolge von Rezitativen und Arien, in denen die Nymphe Dafne, der Windgott Zeffiro, die Blütengöttin Flora, der Gott Apollo und der Flussgott Peneo eine Geburtstagsfeier zu Ehren von Aurora, der Göttin der Morgenröte, vorbereiten. Zu Beginn freuen sich alle über den schönen Festtag. Dabei wirbt Apollo um die Liebe Dafnes, die aber nur die Tugend ohne triebhafte Leidenschaft sucht – die von Aurora propagierte reine Liebe. Die anderen stimmen ihr zu, und alle preisen Aurora.

Nach dieser Einleitung verspricht jeder Teilnehmer Aurora ein Geschenk, das seinen Begabungen entspricht. Dafne will Aurora ihr reines Herz weihen und enttäuscht damit Apollo, der sich selbst Hoffnungen darauf gemacht hatte. Flora erklärt, Aurora mit zwei Kränzen aus weißen und roten Rosen zu schmücken. Apollo will seine geliebte Zither auf Auroras Altar legen und in Zukunft eine andere Zither verwenden. Zeffiro will zur Feier sanfte Winde, die Zephyre, aussenden. Peneo verspricht, sich vorsichtig auf seinem Flussbett auszubreiten, ohne Schäden zu bewirken.

Anschließend wählt sich jeder spielerisch eine Blume, deren Eigenschaften Dafne miteinander vergleicht. Die Verlierer müssen Aurora jeweils mit einem Lied ehren. Den Abschluss macht Peneo. Er bringt bei dieser Gelegenheit einen weiteren Namen ins Spiel, Elisa (Kaiserin Elisabeth), denn das größte Lob für die Morgendämmerung sei es, dass sie die Sonne ankündige. Elisa sei am selben Tag zur Morgenröte geboren. Es folgen weitere Arien zur Huldigung Elisas, die Aurora in jeder Hinsicht ebenbürtig sei. Um ihr eine dauerhafte Erinnerung an diesen Tag zu geben, verwandelt sich Dafne in einen Geburtstagskranz. Apollo ist entsetzt, doch da die anderen Dafne für dieses Opfer loben, verwandelt er den Kranz zum Schutz vor Blitzen und als Zeugnis für ewiges Leben in Lorbeer. Alle preisen Aurora und Elisa.

 

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