Die 119. do trans-Art Performance von Astrid Rieder mit Karina Benalcázar eröffnete einen Raum jenseits klar definierter Formen. Im Zentrum standen die Stimme und die additive, abstrakte Zeichnung. Klang und Linie traten in einen wechselseitigen, lebendigen Dialog, verdichteten sich. Obwohl Sängerinnen es gewohnt sind, sich direkt an ihr Publikum zu wenden, war Benalcázar eingeladen, ihren Blick bewusst auf die papierene Leinwand zu richten. Aus diesem Perspektivwechsel entstand ein Dialog, bei dem Zuhören und Reagieren wichtiger waren als das Präsentieren selbst. Als Publikum war man gespannt, was als nächstes kommen würde. Benalcázar fügte ihrer enormen stimmlichen Bandbreite auch perkussive Elemente und kurze Piano-Melodien hinzu. Und Rieders Bild wuchs unaufhaltsam von den zarten Linien zum mehrdimensionalen Farbenspiel.
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02. juin 2026
Publié
02. juin 2026
Diffusé
02. juin 2026, 07:32
Rédacteurs
Astrid Rieder
Sujets
Tags
Abstraktion, Äquator, Arbeit, Bildung, Body Percussion, Dialog, Ecuador, Erotik, Festival, Frauen, Gesellschaft, Hagel, Happening, Immling, Interview, Jahreszeiten, Klangkunst, Klavier, Konzeptkunst, Kultur, Kunst, Musik, Musiker, Neue Musik, News, Oper, Österreich, Papagena, Pasillo, Philosophie, Radio, Radiofabrik, RadioFRO, Regen, Rhythmen, Rhythmus, Salzburg, Sonne, Sturm, Tanz, Trans Art, Yaravi, Zeichnung, Zusammenarbeit
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