Bescheidenheit und Demut: Bescheidene Menschen stehen nicht gerne im Rampenlicht, sondern lassen lieber ihre Leistungen für sich sprechen. Sie betrachten sich nicht als etwas Spezielles, und andere Menschen schätzen diese Bescheidenheit. Wahre Demut beinhaltet eine genaue Selbsteinschätzung, das Erkennen von Grenzen und das nüchterne Betrachten von Leistungen. Menschen mit dieser Stärke verdrehen keine Tatsachen, um ihr eigenes Image zu verteidigen oder zu beweisen. Sie haben nicht das Bedürfnis, sich besser darzustellen, als sie in Wirklichkeit sind.
aus Ebner, M. (2019): Positive Leadership, Kapitel 6.4
Johannes Riener kennt bescheidene Menschen aus dem Leben, aus seiner Arbeit im Personalwesen und seinen Erlebnissen in zahlreichen gemeinschaftlichen Wohnprojekten. Ich teile seine Erkenntnis: Bescheidenheit zu erkennen ist schwer, weil sie leise ist. Bescheidenheit ist außerdem laut Forschung die weltweit am seltensten vorkommende menschliche Charakterstärke.
Ganz unbescheiden, wie wir sind, geben wir uns mit dem oberflächlichen Anschein in diesem Gespräch nicht zufrieden: Wir schürfen nach der wahren Bedeutung von Bescheidenheit. Es gilt die falsche Bescheidenheit, das Sich-Klein-Machen, zu unterscheiden von dem echten Gefühl, genug zu sein und keine Show zu brauchen, überhaupt: zufrieden zu sein. Bei dieser Spurensuche nach bescheidenen Momenten im Leben weisen uns die vielfältigen Lieder mit ihren Botschaften den Weg, und auch eine Portion Schmunzeln und Selbstironie darf nicht fehlen!
Weiterführende Tipps zu Themen aus der Sendung:
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