Wie erzählen wir Geschichte – so, dass sie nicht im Archiv verstaubt, sondern im Heute ankommt? Und wie lässt sich Vergangenheit so vermitteln, dass sie berührt, verständlich bleibt und neue Blickwinkel eröffnet?
Diese Sendung begibt sich in die Landschaft der Erinnerung – in jene Geschichten, die Oberösterreich bis heute prägen. Im Zentrum stehen die Ereignisse des Jahres 1626, der Bauernkrieg und seine Nachwirkungen: der Aufstand in Lembach, die erste Schlacht bei Peuerbach, das Lager in der Weiberau – und jene Orte, an denen Geschichte nicht nur stattfand, sondern sich in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat.
Es sind aber nicht nur die großen Linien der Geschichte, die hier nachgezeichnet werden, sondern auch die Menschen dahinter: Stefan Fadinger, Christoph Zeller, Achatz Wiellinger und Graf Adam von Herberstorff – Figuren zwischen Überlieferung und Deutung, zwischen Dokument und Erzählung.
Auch das sogenannte Frankenburger Würfelspiel, eines der bekanntesten Ereignisse dieser Zeit, wird beleuchtet – ebenso wie Vorstellungen von Zauber, Flüchen und Deutungssystemen einer Welt, in der Geschichte und Glauben eng miteinander verwoben waren.
Zu Gast sind renommierte Expert:innen und engagierte Heimatforscher:innen aus Oberösterreich:
Irene Keller – regionale Heimatforscherin und Historikerin der Hausruckregion
Heinz Schießer – Historiker und Heimatforscher aus Gmunden
Alois Ferihumer – Obmann des Vereins Stefan-Fadinger-Museum
Gesprächsführung: Siegfried Kristöfl – Historiker und Heimatforscher
Aufnahme und Schnitt: Sabine Traxler.









