Der Hintergrund des Projekts
Das Projekt „Checkst du?“ wird vom Institut für Konfliktforschung durchgeführt. Ziel ist es, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen mit denen Jugendliche in Österreich konfrontiert sind, aufzugreifen und zu bearbeiten.
Ausgangspunkt des Projekts ist die Beobachtung, dass das Vertrauen vieler Jugendlicher in die Institutionen der repräsentativen Demokratie abnimmt. Gleichzeitig zeigt sich eine steigende Zustimmung zu extremistischen und menschenfeindlichen Ideologien, darunter Misogynie, Antifeminismus und Rassismus.
In den letzten Jahren haben sich Radikalisierungsprozesse und -wege unter anderem durch soziale Medien stark verändert. Im Rahmen der Workshopreihe setzen sich die Jugendlichen daher selbst kritisch mit der Darstellung von Krisen und Krisennarrativen in medialen Diskursen auseinander. Sie lernen, Informationen zu hinterfragen, manipulative Inhalte zu erkennen und zu reflektieren. Um damit Medienkompetenzen und das demokratische Bewusstsein zu stärken.
Mediengestaltung der Jugendlichen
Neben der Auseinandersetzung mit den Krisennarrativen war auch Teil des Projekts, dass die Jugendlichen selbst unterschiedliche Medienformate zu Krisenthemen produzieren sollten. Hierunter fallen insbesondere Podcasts und TikTok-Videos.
Die Jugendlichen identifizierten eigenständig Krisen, wie Gewalt gegen Frauen, Kriege, Hunger, Armut und Teuerung, um sich anschließend selbständig auf unterschiedlichen Medienplattformen zu informieren, um dann ein Video zu dem Thema zu erstellen. Außerdem wurden sie von Radio FRO als Expert*innen interviewt.
Als Beispiel sehen Sie hier eines der Videos zum Thema Teuerung:
@checkstdukrise „Wie viel kostet das?…Egal. Komm wir gehen, ist zu teuer hier.“ Wenn sich Leute das Essen nicht mehr leisten können, läuft etwas falsch. Was denkt ihr? #teuerung #essen
♬ Originalton – checkstdukrise – Checkst du?







