Gerade das Thema Gender ist eins, welches von rechten und rechtsradikalen immer wieder aufgegriffen wird, ebenso wie von der Kirche. Wer dazu forscht, wird angegriffen und wer sich nicht in einem binären Stereotyp von Mann oder Frau verortet ist Hass und Diskriminierung ausgesetzt. Doch wie im Podium auf der Konferenz „Bevor es zu Spät ist“ am 3. Juli in Erfurt, mit der Soziologin Paula-Irene Villa Braslavsky von der Universität München und der Soziologin Sabine Hark von der Technischen Universität Berlin, zur Geschlechterpolitik als Agitationsfeld der Rechten andiskutiert wurde, glauben die meisten (jungen) Menschen, dass sie Geschlechtergerechtigkeit leben. Am Rande der Konferenz sprachen wir mit Sabine Hark über diese Wahrnehmung, welche offensichtlich sich nicht mit der gesellschaftlichen Realität deckt und welche Rolle junge Frauen und feministische Denkweisen in der Auseinandersetzung um eine demokratischere Gesellschaft spielen.
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„Wir wollen gerne von uns glauben, dass wir untereinander gleich sind“
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