In dieser Folge von Gesprächsfunken – Facetten vieler Leben erzählt Maria* von einem Leben, in dem Gewalt schon früh zur Normalität wurde – und davon, wie schwer es sein kann, zu erkennen: Das ist nicht normal. Und ich darf gehen.
Sie spricht offen über Gewalt in ihrer Kindheit und späteren Beziehungen, über das Frauenhaus, Sucht und ihren Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Auch eine Vergewaltigung und der bis heute andauernde juristische Prozess sind Teil ihrer Geschichte.
Mögliche Trigger: In dieser Folge sprechen wir unter anderem über körperliche und psychische Gewalt, sexualisierte Gewalt und Vergewaltigung, Schwangerschaftsverlust, Sucht sowie Suizidgedanken. Wenn du merkst, dass diese Themen gerade zu viel für dich sein könnten, hör die Folge vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt oder gemeinsam mit einer Person, bei der du dich sicher fühlst.
Trotz all dieser Erfahrungen ist dies keine Geschichte über das Aufgeben. Ganz im Gegenteil.
Maria erzählt davon, Hilfe anzunehmen, Therapie zu machen, mit ihrem Kind ins Frauenhaus zu gehen, ihre Suchterkrankung hinter sich zu lassen und Stück für Stück wieder Vertrauen, Liebe und Lebensfreude zuzulassen.
Und sie möchte anderen Betroffenen vor allem eines mitgeben:
Du musst dich nicht schämen. Du musst da nicht alleine durch. Es gibt Hilfe. Und es gibt einen Weg hinaus.
Eine sehr offene Folge über Gewalt, Scham und Sucht – aber noch viel mehr über Mut, Selbstbestimmung und die Entscheidung, dem Erlebten nicht die Macht über das eigene Leben zu überlassen.
*Name geändert











