Was bedeutet es eigentlich, lebendig zu sein?
Für Christina Quehenberger beginnt es dort, wo wir uns vom reinen Funktionieren wieder stärker dem Empfinden zuwenden. In einer Gesellschaft, in der Leistung und Weiterfunktionieren oft selbstverständlich sind, geht es darum, wieder in Verbindung mit sich selbst zu kommen – mit dem, was gerade da ist, und mit dem, was wir brauchen.
Im Gespräch geht es um Lebenskapitel, Weggabelungen und Veränderungen. Christina erzählt von einem persönlichen Veränderungsprozess, in dem sich unterschiedliche Erfahrungen und Ausbildungen plötzlich wie ein roter Faden miteinander verbunden haben.
Ein wichtiger Gedanke dabei: Wir müssen nicht immer sofort wissen, wie das nächste Kapitel unseres Lebens aussieht. Manchmal entsteht das Buch erst beim Schreiben.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stille. Christina berichtet von ihrer Erfahrung mit einem zehntägigen Meditationsretreat und davon, was geschehen kann, wenn wir wirklich Zeit und Raum für uns selbst haben. Stille bedeutet dabei keineswegs einfach nur Ruhe oder „Chillen“. Sie kann uns auch mit Gedanken, Empfindungen und Schattenseiten konfrontieren – und genau darin Entwicklung ermöglichen.
Zum Ende der Sendung gibt Christina drei ganz konkrete Impulse für den Alltag:
Was brauche ich gerade?
Wenn etwas nicht funktioniert: nicht automatisch mehr vom Gleichen machen.
Jeden Tag einen Moment schaffen, in dem nichts geleistet werden muss.
Zum Abschluss geht es noch einmal um Perspektiven. Entwicklung bedeutet für Christina nicht unbedingt, irgendwann die eine richtige Antwort zu kennen, sondern mehrere Sichtweisen halten zu können.
Eine Sendung über das Lebendigsein, Veränderung, Achtsamkeit, Stille und die vielleicht wichtigste Frage zwischendurch:









