Demokratie wird von vielen als Bedingung für die Umsetzung der Menschenrechte gesehen und umgekehrt sind die Menschenrechte ein Grundpfeiler der Demokratie. Was passiert jedoch mit der Demokratie, wenn diese Menschenrechte ins Wanken geraten?
Kapitel 1 der dreiteiligen Reihe „Demokratiekrise im Ernährungssystem?“ fragt: Was bedeutet es für Teilhabe und Demokratie in Österreich, wenn das Recht auf Nahrung nicht vollständig verwirklicht wird? Im Neunerhauscafé erzählen Anja Christanell und Laura Wahlhütter, wie sich das für armutsbetroffene Menschen auswirkt und wie das Café versucht, Selbstbestimmung über gutes Essen zu verteidigen. Im Anschluss erklärt die französische Gemüsebäuerin und General Coordinator von La Via Campesina, Morgan Ody, welche Rolle die Bewegung für Ernährungssouveränität dabei spielt – und warum sie schon immer eine Demokratisierung unseres Alltags fordert.
Agnes Sieben im Gespräch mit: Anja Christanell (Neunerhaus), Laura Wahlhütter (Neunerhaus), Morgan Ody (La Via Campesina), Michael Kubiena (Ernährungsrat Wien)
Fotos: Konsultori, Christoph Liebentritt, privat
Gefördert durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit




