In einer Ausstellung im Museum Ebensee wurde ein besonderer Künstler vor den Vorhang geholt: Johann Nepomuk Greil. Im Gespräch mit der Leiterin des Museums, Dr. Barbara Moser, wird Leben und Schaffen von Hans Greil beleuchtet. Er war der Gründer der Fachschule für Holzverarbeitung in Hallstatt und später in Ebensee. Hans Greil (1845 – 1909) kam aus Linz. Sein Vater und sein Onkel waren Vergolder. Früh wurde seine künstlerische Begabung erkannt und er wurde zum Bildhauer und Holzschnitzer ausgebildet. Schließlich bekam er den Auftrag in Hallstatt eine Fachschule einzurichten, deren Direktor und Lehrer er war. Später führte ihn sein Weg nach Ebensee, wo er ebenfalls eine Fachschule gründete. Seine einzige Tochter, Maria Greil, arbeitete als Volksschullehrerin in Ebensee und vertonte den Text zu „Kloane Häuserl in der Höh“. Sie schuf so die Ebenseer Hymne.
Im zweiten Teil der Sendung stellt Ursula Rohrweck die Schnitzerfamilie Heißl vor, die als Autodidakten herrliche Stücke schufen, die in alle Welt gingen
Musik aus dem Biedermeier, vom Männergesangsverein Kohlröserl und der Ausseer Bradlmusi sind in der Sendung zu hören.










