Gegen den Staatsvertrag

Podcast
Stand by plus Reset
  • SEBY20260603 - Stand by plus Reset - #32_Baumgartner_2
    20:52
audio
26:13 min
Ein Platz für die Anderen
audio
21:45 min
Jesid_innen, verraten und vergessen
audio
20:49 min
Porajmos oder Kali Trasch - „Erinnern hat nicht nur mit der Vergangenheit zu tun“
audio
22:06 min
„Wenn die Erinnerung reift – ko zori spomin“
audio
23:47 min
Hoffen auf Krieg und Frieden
audio
24:26 min
Sanierte Südtirol-Autonomie: Nach der Reform ist vor der Reform
audio
22:02 min
50 Jahre Volksgruppengesetz
audio
25:31 min
Ernest Webb, der Geschichtenerzähler
audio
22:32 min
Eiertanz um das Porajmos-Mahnmal

Der Wiener Historiker Gerhard Baumgartner ist drastisch in seiner Analyse. Das Volksgruppengesetz ist ein Gesetz gegen Verfassungsrechte, festgeschrieben im Staatsvertrag von 1955. Er enthält Minderheitenrechte für die Slowenen in der Steiermark und in Kärnten sowie für die Kroaten im Burgenland. Zwanzig Jahre später verabschiedet die Bundesregierung das Volksgruppengesetz. Nicht zur Umsetzung der Rechte, sondern zu deren Verwässerung, kritisiert Baumgartner. Lange boykottierten deshalb die Minderheiten dieses Gesetz und die dafür vorgesehenen Organe, die Volksgruppenbeiräte.

Leave a Comment