Bildung für alle – aber nicht für alle gleich? Über Chancen und Gerechtigkeit in unseren Bildungssystemen

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Bildung soll Chancen eröffnen und soziale Ungleichheiten ausgleichen. Doch weltweit gehen noch immer 273 Millionen Kinder und Jugendliche nicht zur Schule. Und selbst wer Zugang zu Bildung hat, hat nicht automatisch die gleichen Chancen. Einkommen, soziale Herkunft, Wohnort, Behinderung oder Flucht- und Migrationserfahrungen können darüber entscheiden, welchen Bildungsweg Menschen einschlagen – und welche Möglichkeiten sich ihnen danach eröffnen.

Der aktuelle UNESCO-Weltbildungsbericht „Access and Equity“ zeigt: Die globale Bildungsexpansion hat viel erreicht, doch Bildungsgleichheit stellt weiterhin eine große Herausforderung dar. Mehr Bildung bedeutet nicht automatisch mehr Chancengleichheit.

Doch wie erleben Menschen diese Ungleichheiten konkret? Wo stoßen Bildungssysteme an ihre Grenzen – und wo produzieren sie Ungleichheit vielleicht sogar selbst?

Darüber sprechen wir in dieser Folge des C3-Radio mit Katta Spiel, Vorsitzperson des Unabhängigen Monitoringausschusses zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, Sina Farahmandnia, Geschäftsführer von „Vielmehr für alle – Verein für Bildung, Wohnen und Teilhabe“, und Margarita Langthaler, Bildungsforscherin an der ÖFSE.

Wir fragen: Wer bekommt Zugang zu Bildung? Wer kann tatsächlich davon profitieren? Und was müsste sich verändern, damit „Bildung für alle“ mehr ist als ein Versprechen?

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