Heute nehmen wir euch mit in das feine Miniaturwonderland der Architektur von Claudia Cavallar und Lukas Lederer. In ihrer Praxis verdichten überschaubare Bauaufgaben den architektonischen Ausdruck. Dank meist geduldiger und aufgeschlossener Bauherren können sie sich auf die wirklichen „Raumfragen“ einlassen.
Bei den Projekten geht es oft um Bestandsadaptierung und somit um den Dialog mit Elementen, die Qualitäten in sich tragen, die sich nicht herstellen lassen – wie Patina und Zeit.
Die Entwürfe entstehen gemeinsam mit den Auftraggeber:innen, die sehr oft Expert:innen für die Qualitäten ihres Ortes sind. Damit nicht alles gleich aussieht, sucht das Team den langfristigen Dialog mit Handwerksbetrieben.
Ein wichtiges Thema des Büros ist die Ausstellungsarchitektur. Dank ihres temporären Charakters stellt sie eine Möglichkeit dar, mit Konzepten zu experimentieren. Aufgrund knapper Budgets und der Verantwortung, sorgsam mit Material umzugehen, wird oft „Krempelmaterial“ verwendet, das sich auch gut nachnutzen lässt.
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