Tina Leisch erzählt über Theaterarbeit & Theaterworkshops an Schulen

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Tina Leisch – Regisseurin | Journalistin | politische Aktivistin
erzählt im Teil 2 über Theaterarbeit allgemein und im Besonderen über ihre pädagogische Arbeit an Schulen in Form von Theaterworkshops.

Eine Produktion von Helga Schager

Teil 1: Listen To The Female Artists: Tina Leisch im Porträt
www.listen-to-the-female.at/
https://cba.media/779498

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Vita:
Augustine „Tina“ Leisch (* 1964 in München) ist eine deutsch-österreichische Regisseurin, Journalistin und politische Aktivistin. Sie lebt in Wien. Sie selbst beschreibt sich als „Text-, Film- und Theaterarbeiterin“.

Leben und Wirken

Tina Leisch lebt und arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre hauptsächlich in Wien/Österreich. In den 1980er Jahren lebte sie in El Salvador, wo sie während des Bürgerkriegs für die Befreiungsbewegung (Movimiento Popular) arbeitete.
Sie gehörte zu den politisch linken Aktivisten, die 1994 in Wien-Favoriten das Volxtheater Favoriten gründeten. Zusammen mit dem Volxtheater beteiligte sie sich im Jahr 2000 an der „Kulturkarawane gegen rechts“ durch Kärnten. Zwischenzeitlich war sie Kustodin im Museum Peršmanhof (Museum des antifaschistischen Widerstandes in Kärnten), das im ehemaligen Peršmanhof in Bad Eisenkappel (slow. Železna Kapla-Bela) eingerichtet wurde und die Geschichte der Kärntner Slowenen während des Nationalsozialismus thematisiert. Von 2001 bis 2004 war sie Obfrau des von ihr mitgegründeten Društvo/Verein Peršman, des Trägervereins des Museums, und der Gedenkstätte Peršmanhof.
Als Journalistin schreibt Tina Leisch regelmäßig für die österreichischen Zeitschriften Augustin, Volksstimme, Kulturrisse und Malmoe sowie für die in Berlin erscheinende Jungle World.

Theaterarbeiten

1994 Brechts Dreigroschenoper; Volxtheater, Ernst-Kirchweger-Haus, Wien-Favoriten
1996 Penthesilea, eine Hundsoper frei nach Kleist; Volxtheater Favoriten
2002 Mein Kampf von George Tabori; Männerwohnheim Meldemannstraße (NESTROYPREIS FÜR BESTE OFF-THEATERPRODUKTION)
2003 Elf Seelen für einen Ochsen – enajst dus za enega vola; Festival der Regionen
2004 Irrgelichter am Spiegelgrund (Text: gemeinsam mit Lennart Lakatos)
2005 Elfriede Jelineks Stecken, Stab und Stangl mit pensionierten Migrantinnen
2006 Date your Destiny; Theaterprojekt in der Justizanstalt für männliche Jugendliche Gerasdorf, (Text: gemeinsam mit Alma Hadzibeganovic)
2006 Liebesforschung / istrazivanje ljubavi / Rodimos e kamlipesko (Konzept und Text: gemeinsam mit Ljubomir Bratic und Boban Stojkov, Regie: Tina Leisch)
2007 Medea bloß zum Trotz; Theaterprojekt mit Gefangenen der Justizanstalten Gerasdorf und Schwarzau

Filme

1999: Vergiß Europa! Ein Weiß-Schwarzfilm
2003: riefenstahlremix
2008: Gangster Girls
2010: Dagegen muss ich etwas tun. Portrait der Widerstandskämpferin Hilde Zimmermann
2013: Roque Dalton. ¡Fusilemos la noche! Let’s shoot the night! Erschießen wir die Nacht! – Dokumentarfilm über den bedeutendsten Dichter El Salvadors, Roque Dalton
2015: Nur die Toten kehren heim. Einblicke in den kurdischen Widerstand in der Türkei (zusammen mit Ali Can)
2015: Tanz und gib ihm!

Auszeichnungen

2003: Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie Beste Off-Produktion, gemeinsam mit Hubsi Kramar für die Inszenierung von George Taboris Mein Kampf
2008: Lobende Erwähnung für Gangster Girls beim Wiener Filmpreis der Viennale
2011: Outstanding Artist Award für Film (Dokumentarfilm) des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
2014: Carl Mayer-Drehbuchförderungspreis beim Filmfestival Diagonale in Graz (dreigeteilt: Tina Leisch, Wolfgang Rupert Muhr und Rainer Weidlinger)
2014: Jury Award für den besten Dokumentarfilm beim Cine Las Americas International Film Festival in Austin/Texas für Roque Dalton. Erschießen wir die Nacht!
2014: Premio Guiño für den besten Dokumentarfilm beim El Ojo Cojo International Filmfestival in Madrid für Roque Dalton. Erschießen wir die Nacht!
2015: Nestroy-Theaterpreis, Extrapreis für Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene
2016: Preis der Freien Szene Wiens für Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene
2016: Lobende Erwähnung beim Internationalen Filmfestival der Menschenrechte this human world in Wien für Tanz und gib ihm!
2017: „Frau des Jahres“ – Auslobung Preis: Grünen in Wien-Leopoldstadt. Der Preis wurde ihr für ihr zivilgesellschaftliches Engagement, ihren Einsatz für Flüchtlinge und ihre politischen Theater- und Filmprojekte verliehen.

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