Mike Oldfield, geboren 1953 in England, war als Multiinstrumentalist, Komponist und Songtexter ein genialer und vielseitiger Musiker der ganz besonderen Art. In seiner Aktivzeit veröffentlichte er großteils Instrumentalmusik, sogenannte „World music“, das ist melodisch eingängiger Softrock mit Elementen aus verschiedenen Kulturkreisen der Welt, die er mit Elementen aus Rock, Folk und Klassik verbrämte und oft elektronisch instrumentierte mit Synthesizern und Verzerrern, die sogar ins Vokale hineinreichten. Daraus entstanden romantisch-sanfte, melodisch eingängige, sphärisch-mystische Klangtexturen, durch die bisweilen Synthesizer und e-Gitarren mit verzerrten Riffs brechen. Sein Hauptwerk in dieser Richtung war „Tubular Bells“ aus 1973, das ihn damals schlagartig berühmt machte und in dem er fast alle Instrumente selbst spielte.
Songs komponierte er auch; manche wurden zu großen Hits, wie „Moonlight Shadow“, gesungen von Maggie Reilly, oder – als Kontrast dazu – „Shadow On The Wall“, gesungen von Roger Chapman.
Eine Sendung für Individualist:innen! Fad wird einem bei all dem sicher nicht.
Sendezeiten: Mi 04.11.26 um 13:00 h und So 08.11.26 um 16:00 h (Wh.)
Playlist:
1 – The Song Of The Sun
2 – Sheba
3 – Celt
4 – To France
5 – Moonlight Shadow
6 – Man In The Rain
7 – Pictures In The Dark
8 – Shadow On The Wall
9 – Man On The Rocks
10 – Heaven’s Open
11 – Magellan
12 – Wonderful Land



