🎙️Radio FRO 105.0 MHz & Studio Enns Redaktion Mentale Stärke, Druck im Spitzensport & der Mut zum Aufstehen nach existenziellen Lebenskrisen

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  • 2026.10.27_1900.10-2000.00__Infoschiene
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🎙️Radio FRO 105.0 MHz & Studio Enns Redaktion Mentale Stärke, Druck im Spitzensport & der Mut zum Aufstehen nach existenziellen Lebenskrisen


🎙️ Radio FRO 105.0 MHz & Studio Enns Redaktion

Mentale Stärke, Druck im Spitzensport & der Mut zum Aufstehen nach existenziellen Lebenskrisen

Ausführlicher Sendungsbericht, Tiefeninterview-Reflexion und Praxis-Kompendium zur Radiabled-Ausstrahlung mit Ex-Volleyball-Nationalspieler, Mentaltrainer und Buchautor Philipp Kroiss.

📻 Sendungsinformationen & Direkte Nachhörquellen

  • Sendereihe: Radiabled / No Handicap auf Radio FRO 105.0 MHz (Sendetag: 4. Dienstag im Monat um 19:00 Uhr)
  • Redaktionsleitung & Regie: Harald Bachlmayr (Studio Enns)
  • Im Studio am Mikrofon: Harald, Mario, Silke, Andreas, Lukas & Technikerin Michi
  • Studiogast: Philipp Kroiss (ehem. Volleyball-Nationalteamspieler, 173 Länderspiele, Mentaltrainer & Lebensberater i.A.)
  • CBA Medienarchiv (Sendung in voller Länge nachhören): https://cba.media/798129 (die letzte Sendung)
  • Sendeankündigung & Updates: studioenns.eu/sendungsankuendigung/
  • Radio FRO Sendungsportal: fro.at/sendungen/radiabled/

⚠️

Wichtiger redaktioneller Hinweis & Triggerwarnung

Dieser Beitrag und die verlinkte Radiosendung thematisieren neben mentalen Trainingsmethoden im Leistungssport auch schwere Schicksalsschläge, schwere Gewalttaten innerhalb der Familie, den Verlust von Angehörigen sowie Suizidversuche und psychische Extremsituationen. Die offenen Schilderungen können emotional belastend und retraumatisierend wirken.

Empfehlung der Redaktion: Für Kinder und jüngere Jugendliche ist dieser Beitrag nicht geeignet. Wir raten Jugendlichen und sensiblen Personen dringend, die Sendung nur im Beisein, in Rücksprache oder gemeinsam mit erwachsenen Vertrauenspersonen anzuhören. Bitte entscheide eigenverantwortlich, ob und in welchem Rahmen du diese Inhalte konsumierst.

Kostenlose & vertrauliche Hilfsangebote in Krisensituationen (Österreich):

  • Telefonseelsorge Österreich: Notruf 142 (kostenlos, 24 Stunden täglich erreichbar, vertraulich & anonym)
  • Krisenhilfe Oberösterreich: 0732 / 21 77 (Rund um die Uhr kompetente Hilfe in akuten Krisen)
  • Rat auf Draht (für Kinder, Jugendliche & deren Bezugspersonen): Notruf 147 (kostenlos ohne Vorwahl, auch per Online-Beratung)
  • Verein „Bleib bei uns“ (Hilfe für Angehörige nach Suizid / Trauerbegleitung OÖ): Information & Selbsthilfe unter Sendungsprojekt Bleib bei uns
  • Gewaltschutzzentrum Oberösterreich: 0732 / 60 77 60
  • Sozialpsychiatrische Ambulanzen & Notdienste der Region: Rettung 144 oder Euro-Notruf 112


1. Einleitung: Wenn im Studio Enns der Sportgeist auf existenzielle Lebenstiefe trifft
Das Freie Radio zeichnet sich dadurch aus, dass es Räume öffnet, an denen der kommerzielle Rundfunk und die Hochglanzmedien häufig scheitern. Während Mainstream-Sender Sportlerinnen und Sportler oft nur dann ins Rampenlicht zerren, wenn Medaillen glänzen oder knackige Schlagzeilen Quote versprechen, verfolgt die Sendereihe Radiabled / No Handicap auf Radio FRO 105.0 MHz seit Jahren einen radikal anderen Weg: Wir stellen den ungeschminkten Menschen, seine Biographie, seine Hürden, aber auch seine innere Widerstandskraft in den Mittelpunkt.In der aktuellen Ausgabe hatten Moderator Harald Bachlmayr und das Studio-Team – bestehend aus Mario, Silke, Andreas, Lukas und Regietechnikerin Michi – einen ganz besonderen Gast am Mikrofon: Philipp Kroiss, gebürtiger Ennser, ehemaliger Volleyball-Nationalspieler Österreichs mit über 170 Länderspielen, international erfahrener Profiathleth in den stärksten europäischen Ligen (Frankreich, Belgien, Rumänien, Schweiz) und heute als diplomierter Mentaltrainer, Buchautor und angehender Lebens- und Sozialberater tätig.

Was als fundierter Fachaustausch über Leistungsdruck, Athleten-Mindset und Nervenflattern im Finale begann, entwickelte sich im Verlauf der einstündigen Live-Sendung zu einem berührenden, tiefgehenden Zeitdokument. Es zeigte sich in schonungsloser Klarheit: Mentale Stärke ist kein Zaubermittel, um Probleme wegzulächeln. Sie ist vielmehr ein mühsam erarbeitetes Handwerkzeug, um in dunklen Stunden nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren, wenn das Schicksal mit voller Härte zuschlägt.

2. Vom Bundesliga-Youngster zum 173-fachen Nationalspieler: Die Anfänge
Die sportliche Vita von Philipp Kroiss liest sich auf dem Papier wie eine Bilderbuchkarriere: Mit sieben Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für den Volleyballsport, mit gerade einmal 15 Jahren stand er bereits in der ersten österreichischen Bundesliga auf dem Feld. Es folgten zwei Jahrzehnte als Vollprofi, 15 Jahre im Ausland auf allerhöchstem europäischem Niveau sowie 173 Einsätze für das österreichische Nationalteam. Doch hinter diesen beeindruckenden Zahlen verbirgt sich eine Realität, über die im Spitzensport nur selten gesprochen wird.Auf die Einstiegsfrage von Mario, was die eigentliche Motivation war, sich der mentalen Arbeit zuzuwenden, fand Philipp im Studio bemerkenswert ehrliche Worte:

„Ich war mit 15 schon sehr gut und in der Bundesliga, aber ich war mental damals sicher nicht der Beste. Ich bin oft als ‚zu weich‘ abgestempelt worden. In entscheidenden Phasen habe ich die Nerven weggeschmissen. Erst als mir mein damaliger Trainer mit 17 Jahren ein Buch über Mentaltraining in die Hand gedrückt hat, habe ich verstanden, dass der Kopf ein Muskel ist, den man gezielt trainieren kann.“

Dieser Moment markierte den Wendepunkt. Philipp begriff früh, dass Talent, Athletik und Balltechnik zwar die Eintrittskarte in den Profibereich darstellen, aber auf dem Spielfeld letztlich der Kopf darüber entscheidet, wer unter extremem Stress seine Bestleistung abrufen kann und wer unter der Last der Erwartungen zusammenbricht.

3. Die drei Säulen des Sports: Warum der Kopf den Unterschied macht
Im Gespräch mit dem Team kristallisierte sich heraus, wie klassisches Mentaltraining in der modernen Trainingslehre verankert sein sollte. Philipp gliedert die athletische Entwicklung in drei gleichwertige Säulen:

  1. Technik-Training: Das Erlernen und Perfektionieren sportspezifischer Bewegungsabläufe, Ballgefühls und taktischer Grundlagen.
  2. Kondition & Athletik: Physische Belastbarkeit, Kraft, Schnelligkeit und Verletzungsprävention.
  3. Mentale Fitness & Kognition: Emotionsregulation, Aufmerksamkeitslenkung, Resilienz bei Rückständen und das Bewältigen von Versagensängsten vor großem Publikum.

Studiokollege Andreas warf hierbei treffend ein, ob der Kopf nicht letztlich der einzige wirkliche Unterscheidungsfaktor sei, sobald man die oberste Leistungsspitze betrachtet. Denn dort sind alle Athleten physisch austrainiert und beherrschen ihr Handwerk nahezu fehlerfrei. Philipp bestätigte dies uneingeschränkt:

Wenn zwei Mannschaften mit identischem Trainingspensum und ähnlichem Budget aufeinandertreffen, gewinnt nicht zwingend die Mannschaft mit der schöneren Technik, sondern jene, die im fünften Satz beim Stand von 23:23 trotz kreischender Fanblöcke die innere Ruhe bewahrt. Genau hier setzt gezieltes Mentaltraining an: Es liefert Techniken wie Visualisierung, strukturierte Selbstdialoge und Atemregulation, um das vegetative Nervensystem aus der Schockstarre zu holen.

4. Schattenseiten des Profi-Daseins: Einsamkeit, Tabus & das „Harte-Kerle-Dogma“
Einer der aufschlussreichsten Momente der Sendung war die Entmystifizierung des Profi-Alltags. Viele Menschen verbinden mit dem Leben eines Profisportlers Ruhm, Reisen, Applaus und finanzielle Sorglosigkeit. Die Realität hinter den Kulissen sieht jedoch oft düster aus.Philipp berichtete offen über die jahrelange Isolation im Ausland. Acht Jahre lang stand er in Frankreich unter Vertrag, spielte vor tausenden Zuschauern – und saß danach oft allein in einer fremden Wohnung, fernab von Freunden und Familie. Hinzu kommt eine Kultur des Schweigens, die im Leistungssport bis heute tief verankert ist:

„Ich habe fast 15 Jahre lang verheimlicht, wie intensiv ich mich mit Mentaltraining beschäftige. Warum? Weil man in der Kabine sofort als Schwächling oder ‚Psycho‘ abgestempelt wurde, wenn man gesagt hat, man arbeitet an seinem Geist. Du musstest immer der unerschütterliche Gockel sein, an dem alles abprallt.“

Dieses „Harte-Kerle-Dogma“ führt dazu, dass viele Sportlerinnen und Sportler ihre Ängste, Schlafstörungen und Überlastungssymptome jahrelang herunterschlucken, anstatt rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dass sich heute immer mehr Top-Athleten wie Simone Biles oder Naomi Osaka öffentlich zu ihren mentalen Krisen bekennen, sei ein wichtiger Schritt, doch an der Basis – insbesondere im Jugendbereich – herrsche weiterhin enormer Aufklärungsbedarf.

5. Der abrupte Schnitt: Warum das Karriereende einem Entzug gleicht
Ein zentraler Schwerpunkt der Studio-Diskussion drehte sich um das oft unterschätzte Trauma des Karriereendes. Wer 20 bis 30 Jahre lang in einem fest durchgetakteten Rhythmus aus Aufstehen, zwei Trainingseinheiten pro Tag, taktischen Besprechungen und Wochenendspielen gelebt hat, fällt nach dem Rücktritt in ein tiefes existenzielles Loch.Harald und Andreas brachten diesen Umstand mit treffenden Fragen auf den Punkt: Was passiert mit dem Dopaminspiegel? Woher holt man die Bestätigung, wenn plötzlich niemand mehr klatscht? Philipp verglich diesen Übergang treffend mit einem chemischen und sozialen Entzug:

  • Verlust des Dopamin-Kicks: Im Wettkampf schüttet der Körper unter Adrenalin und vor tausenden Fans massive Mengen an Glückshormonen aus. Fällt dieser Reiz von einem Tag auf den anderen weg, reagiert das Gehirn mit Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit.
  • Verlust des sozialen Gefüges: Als Mannschaftssportler verbringt man mehr Zeit mit Teamkollegen als mit der eigenen Familie. Nach dem Karriereende bricht dieses Netz schlagartig weg; man sitzt plötzlich allein im Wohnzimmer.
  • Struktur-Vakuum: Wenn der Verein nicht mehr vorgibt, wann man isst, schläft und trainiert, muss der gesamte Alltag völlig neu erfunden werden.

Philipp betonte, wie essenziell es ist, dass Sportler bereits während ihrer aktiven Laufbahn eine zweite Identität aufbauen – sei es durch Ausbildungen, das Schreiben von Büchern oder unternehmerische Projekte –, um nach dem Abpfiff nicht in die sprichwörtliche Leere zu stürzen.

6. Schicksalsschlag & Resilienz: Wenn das Leben alle Pläne zerschlägt
Der emotional anspruchsvollste und zugleich bewegendste Teil der Sendung berührte Philipps persönliche Biographie. Vor rund einem Jahr, im Herbst 2025, ereilte ihn und seine Familie eine unfassbare Tragödie, die medial kurzzeitig für großes Aufsehen sorgte: Ein schwerer familiärer Gewaltakt riss ihm auf tragischste Weise seine Mutter und seinen Bruder aus dem Leben, während der Vater nach einem Suizidversuch schwer verletzt überlebte.Die Redaktion von Studio Enns und Radio FRO hatte im Vorfeld im Regieplan klar vereinbart, diese Thematik mit größtem Respekt und äußerster Sensibilität zu behandeln. Philipp selbst bestimmte die Tiefe seiner Schilderungen vollkommen frei. Seine Worte im Studio zeugten von einer tiefen, fast ehrfurchtgebietenden Reife:

„Wenn du in einem Finale stehst und um die Meisterschaft spielst, glaubst du, das ist das Wichtigste auf der Welt. Aber auf ein Ereignis, bei dem du von einer Sekunde auf die andere fast deine gesamte Familie auf so verstörende Weise verlierst, kann dich kein Mentaltraining der Welt vorbereiten. Da nützt kein Lehrbuch.“

Und dennoch, so erklärte Philipp weiter, haben ihm bestimmte Mechanismen aus seiner sportlichen Vergangenheit geholfen, in den dunkelsten Stunden nicht vollends den Verstand zu verlieren: die Fähigkeit zur Aufmerksamkeitslenkung. Wenn existenzielle Panik, Trauer und Ohnmacht überhandnehmen, besteht die einzige Überlebensstrategie darin, die Gedanken radikal auf das Hier und Jetzt zu fokussieren – auf den nächsten Atemzug, den nächsten Schritt, das nächste Glas Wasser – und sich nicht in endlosen „Warum“-Fragen zu verlieren, auf die es keine rationale Antwort gibt.

Harald wies in diesem Zusammenhang auf die unschätzbare Arbeit von regionalen Hilfsorganisationen hin, insbesondere auf den oberösterreichischen Verein „Bleib bei uns“, der Hinterbliebene nach traumatischen Verlusten und Suizidfällen begleitet. Ein Thema, das in unserer Gesellschaft noch immer tabuisiert wird, obwohl professionelle Trauerbegleitung oft der einzige Rettungsanker vor dem seelischen Zusammenbruch ist.

7. Inklusion, gelebte Empathie & der Blick auf Menschen mit Behinderungen
Da die Sendereihe Radiabled den Schwerpunkt auf Barrierefreiheit und gleichberechtigte Teilhabe legt, lenkte Moderatorin Silke das Gespräch auf Philipps Bruder Nick, der mit dem Down-Syndrom geboren wurde und in Enns aufgewachsen war.Die Erinnerungen, die Philipp an seinen Bruder teilte, berührten das gesamte Studio-Team zutiefst:

  • Ungefilterte Lebensfreude: Nick besaß die seltene Gabe, Menschen mit seiner Herzlichkeit sofort für sich einzunehmen. Er lebte im absoluten Hier und Jetzt – frei von den zermürbenden Zukunftssorgen, unter denen die meisten sogenannten „gesunden“ Menschen leiden.
  • Der Wert von Integrationsklassen: Philipp betonte, wie wertvoll es für die gesamte Gemeinschaft war, dass Nick in Enns ganz regulär die Integrationsklasse der Volks- und Hauptschule besuchte. Kinder lernen dadurch von klein auf ganz selbstverständlich, dass Anderssein normal ist.
  • Erfahrungen am Arbeitsmarkt: Nick arbeitete später erfolgreich in geschützten Werkstätten und zeigte, wie viel Potenzial in Menschen mit Beeinträchtigung steckt, wenn ihnen Gesellschaft und Betriebe eine faire Chance geben.

Auf die Frage von Silke und Harald, wie gut Menschen mit Behinderungen heute in Österreich tatsächlich integriert sind, entwickelte sich eine kritische Diskussion: Andreas und Harald gaben zu bedenken, dass Österreich trotz der UN-Behindertenrechtskonvention noch meilenweit von echter Inklusion entfernt ist. Noch immer scheitert es an bürokratischen Hürden, unzureichend finanzierten persönlichen Assistenzen und dem zögerlichen politischen Willen, inklusive Bildung und barrierefreies Wohnen flächendeckend zur Pflicht zu machen.

8. Die Kunst des Zuhörens: Warum Beratung ohne Bewertung beginnt
Im weiteren Verlauf der Sendung ging Mario der Frage nach, welche Rolle das aktive Zuhören in der Praxis eines Mentaltrainers und Lebensberaters spielt. In einer Zeit, in der soziale Medien von selbsternannten Motivationsgurus überschwemmt werden, die schnelle Patentrezepte für Reichtum und ewiges Glück versprechen, plädierte Philipp für Demut und professionelle Zurückhaltung:Echtes Mentaltraining beginnt nicht mit schlauen Ratschlägen oder motivierenden Durchhalteparolen. Es beginnt damit, dem Gegenüber den Raum zu geben, sich alles von der Seele zu reden – ohne Unterbrechung, ohne vorgefertigte Schablone und vor allem ohne Wertung. Erst wenn ein Klient spürt, dass er in seiner Schwäche und seinen Zweifeln vollständig angenommen wird, kann die eigentliche methodische Arbeit beginnen.

Harald ergänzte dies mit seinen Erfahrungen aus der Studio Enns Radioproduktion: Auch beim Interviewen und Gestalten von Sendungen ist das Zuhören die wichtigste journalistische Tugend. Nur wer dem Gast echten Respekt entgegenbringt, entlockt ihm die authentischen, bewegenden Geschichten, die Hörerinnen und Hörer berühren.

9. Selbstfürsorge & Bücher: Schreiben als Therapie und Wissensvermittlung
Neben seiner Arbeit als Coach ist Philipp Kroiss mittlerweile auch erfolgreicher Buchautor. Im Studio stellte er seine beiden aktuellen Werke vor, die im Buchhandel und auf Amazon erhältlich sind:

  1. Buch 1: Mentale Stärke im Sport: Ein praxisnaher Ratgeber für Athleten, Trainer und ambitionierte Sportler, der verständlich erklärt, wie man kognitive Blockaden löst, mit Druck umgeht und Routinen für den Wettkampftag etabliert.
  2. Buch 2: Die Volleyball-Biografie & Anekdoten: Ein persönlicher Rückblick auf 30 Jahre Volleyball-Leidenschaft, gespickt mit spannenden Geschichten aus den europäischen Top-Ligen und dem Alltag eines Nationalspielers.

Für Philipp war das Führen von Trainingstagebüchern und das spätere Verfassen von Büchern nicht nur Wissensvermittlung, sondern auch eine Form der Selbsttherapie. Gedanken auf Papier zu bringen zwingt das Gehirn dazu, diffuse Ängste und Gefühle zu ordnen, zu strukturieren und aus einer gesunden Distanz zu betrachten.

10. Fazit & Die Kernbotschaft: „Glaub nicht alles, was du denkst!“
Zum Abschluss der Sendung bat Harald seinen Studiogast um einen zentralen Leitsatz, den er den Hörerinnen und Hörern von Radio FRO und Studio Enns für ihren Alltag mitgeben möchte. Philipp formulierte eine Erkenntnis, die so simpel klingt und doch das Fundament jeder psychischen Gesundheit bildet:

💡 Die goldene Regel des Mentaltrainings:

„Glaub nicht alles, was du denkst!“

Unser Gehirn produziert täglich zehntausende Gedanken. Viele davon sind pessimistisch, irrational, fremdgesteuert oder von alten Ängsten geprägt. Mentale Freiheit beginnt in jenem Moment, in dem wir begreifen: Ein negativer Gedanke ist kein Fakt und keine unabwendbare Realität. Wir haben jederzeit die Wahl, schädliche Gedankenmuster als solche zu entlarven, sie ziehen zu lassen und unseren Fokus bewusst auf das zu lenken, was wir im Hier und Jetzt positiv beeinflussen können.

Die Sendung vom 27. Oktober hat eindrucksvoll bewiesen, wie kraftvoll Freies Radio sein kann, wenn ehrliche Fragen, empathische Moderation und ein mutiger Studiogast aufeinandertreffen. Das gesamte Team von Studio Enns dankt Philipp Kroiss für seine Offenheit, seine Kraft und seinen unermüdlichen Einsatz für das Thema mentale Gesundheit.

Redaktionell wurden wir auch von Radiosupermaus unterstützt. Hierfürmöchten wir uns wie immer herzlich bedanken.

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