Gold gilt als sichere Anlage, dient als Schmuck und als Symbol für Reichtum. Doch hinter dem Glanz steckt eine oft unsichtbare Realität: Quecksilber in Flüssen, gesundheitliche Folgen für Menschen vor Ort und undurchsichtige Lieferketten, die bis nach Europa reichen.
In dieser Folge des C3-Radio schauen wir dorthin, wo Goldabbau Lebensgrundlagen zerstört – und zugleich für viele Menschen die einzige Möglichkeit ist, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Wir sprechen darüber, wie Quecksilber beim Goldwaschen in die Umwelt gelangt und über Fische schließlich auch in menschliche Körper. Wir fragen, wer am globalen Goldgeschäft verdient, warum illegale Förderung und organisierte Kriminalität schwer einzudämmen sind und wie viel Verantwortung Unternehmen und Konsument*innen in Europa tragen.
Zu Wort kommen der kolumbianische Umwelttoxikologe Jesús Olivero-Verbel, Oscar Campanini Gonzales, Direktor des bolivianischen Forschungszentrums CEDIB und Karin Küblböck von der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE).

