cafe temelin – nie wieder heimat

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cafe temelin ist ein kunstvolles polit-projekt, dass eine woche lang entlang der tschechisch-österreichischen Grenze anti-patriotismus proklamiert und damit sukzessive die österreichische normalität beackerte. es geht um heimat, um benes und um revanchismus, der im kampf gegen atomkraftwerk temelin einen salonfähigen aufschwung erlebte und erlebt.

–> ein interview mit den cafehausbesitzerInnen und eine kleine hörprobe eines denkmalsturms…..

http://www.cafe-temelin.net

0 Kommentare

  1. Wen’s noch interessiert

    Diese peinlich infantile und fruchtlose Aktion war zutiefst zynisch, menschenverachtend, latent rassistisch und von jeglichem
    historischen Wissen unbeleckt. Da sucht man sich seine Untermenschen, denen man genußvoll und kurioserweise mit 60jähriger Verspätung jedes Lebensrecht abspricht und ignoriert völlig, daß es vorwiegend ein Schicksal von Frauen, Alten und Kindern war, die von Vergewaltigung, Raub, Folter und Mord so ziemlich alles erdulden mußten, was ein Mensch ertragen kann. An dieser Feststellung ist kein «Revisionismus» wie sich jeder überzeugen kann. Das ganze schwachsinnige Gerede von «Anti-Patriotismus» und dergleichen kommt offenbar gar nicht auf den Gedanken, daß es soetwas wie einen TSCHECHISCHEN Nationalismus und Chauvinismus geben könnte, der hier massivst unterstützt wird. Daß Benesch und seine Verehrer beinharte Nationalisten waren und sind, ist ein Faktum. Diese Kombination aus Charakterlosigkeit, krimineller Dummheit und egomaner Arroganz (merke: Hetze ist die Zivilcourage der Unbedarften)ist ohne Beispiel und jeder der sich wirklich bewußt ist, was seine linken und hoffentlich humanistischen Ideale bedeuten, sollte zutiefts beschämt sein über diese Groteske, die offenbar der krampfhaften Suche nach Feindbildern entsprungen ist.

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