Beitrag FROzine 11.3.2015: Auf den Spuren der “Mühlviertler Hasenjagd”

Podcast
FROzine
  • Beitrag FROzine: Auf den Spuren der Mühlviertler Hasenjagd
    26:02
audio
53:05 dk.
Das B37-Kältetelefon | Tribüne Linz wehrt sich gegen Vermieter
audio
26:41 dk.
Kältetelefon in Oberösterreich
audio
49:57 dk.
25 Jahre Wikipedia
audio
57:16 dk.
Auf der Suche nach den Heimaten
audio
50:00 dk.
Weltempfänger: Fidschi und die internationale Klimapolitik
audio
50:00 dk.
Weltempfänger: Fokus El Salvador
audio
59:48 dk.
20 Jahre PANGEA: "Wir sind da und wir bleiben"
audio
50:00 dk.
Weltempfänger: Proteste in Griechenland
audio
48:08 dk.
Gewalt im Frauensport | Paketbranche in der Kritik | ProEuropeanValues
audio
05:07 dk.
Prix Ars Electronica 2025

Wanderung auf den Spuren der “Mühlviertler Hasenjagd”

Vor 70 Jahren, in der Nacht zum 2. Februar 1945, gelang mehr als 400 KZ-Häftlingen der Ausbruch aus dem KZ Mauthausen. In einer darauf folgenden Menschenhatz haben nationalsozialistische Verbände, aber auch Zivilisten die entflohenen Häftlinge gejagt und ermordet. Nur wenige haben überlebt.

Am 28. Februar hat die ehrenamtliche “Perspektive Mauthausen” eine zeitgeschichtliche Wanderung auf den Spuren der von den Nazis als „Mühlviertler Hasenjagd“ bezeichneten Menschenhatz veranstaltet. Die Wanderung führte dabei von der Gedenkstätte des KZ Mauthausen über Schloss Marbach bis nach Ried i.d. Riedmark. Beim anschließenden Zeitzeuginnengespräch im vollen Saal des Rieder Gasthauses schilderte Anna Hackl, geb. Langthaler, wie sie und ihre Familie damals 2 KZ-Häftlinge versteckt und ihnen so das Leben gerettet haben. Rund 150 Personen haben an dieser Wanderung teilgenommen, aufgeteilt auf 3 Gruppen. Ich war ebenfalls dabei und bringe nun ein paar Ausschnitte daraus. Sabine Schatz, Aktivistin von perspektive Mauthausen und Guide des Mauthausen Kommitees hat dabei unsere Gruppe begleitet.

Gestaltung: Michael Diesenreither

Yorum yapın