Schützt die Menschenrechtskonvention? Chancen der Individualbeschwerde.

Podcast
FROzine
  • 2016.12.02_1800.10-1850.10__Frozine
    49:53
audio
29:46 Min.
Klima und Du: Fridays For Future
audio
49:54 Min.
Ultimate Fairness
audio
50:01 Min.
LGBTIQ-Forum II
audio
50:55 Min.
LGBTIQ-Forum I
audio
49:51 Min.
Klimastreik am 16. Oktober
audio
20:00 Min.
Cinéma Africain! 2026
audio
39:42 Min.
Bewusstseinsregion & Menschenrechtefestival
audio
21:24 Min.
Cinema Africain
audio
1 Std. 30 Sek.
Bewusstseinsregion & 10 Jahre Menschenrechtefestival | Cinema Africain
audio
58:31 Min.
Inklusionstag 2026 | Protesttour nach Straßburg

Leider kommt es gelegentlich vor, dass Fälle von Diskriminierung vom Gericht als Bagatellen abgetan werden. Während der Fall von Instanz zu Instanz weitergereicht wird, fallen zum Teil enorme Kosten für die Betroffenen an, bis der Rechtsweg innerstaatlich schließlich als ausgeschöpft gilt – ohne Vergeltung. Nun kann aber immer noch die bisher wenig bekannte sogenannte UN-Individualbeschwerde hilfreich sein. Der Klagsverband hat am 01.12.2016 im den Linzer Wissensturm eingeladen, um zu diskutieren, ob und wann diese Form der Rechtsdurchsetzung empfehlenswert ist. In Zusammenschnitt des Gesprächs sind zu hören: Silvia Ulrich, Vorständin des Instituts für Legal Gender Studies an der JKU, Claudia Karolini von der Selbstbestimmt Leben Initiative (SLI), Andrea Ludwig, Leiterin der Rechtsdurchsetzung beim Klagsverband und Mümtaz Karakurt, Leiter von Migrare, des Zentrums für Migrant*innen Oberösterreich.

Danach gibt es in einem von Radio Corax in Halle übernommenen Beitrag eine kritische Betrachtung der Commons-Theorie. Commons – das heißt die gemeinschaftliche Verfügung über eine Ressource, wie es etwa schon im Bereich der freien Software-Produktion stattfindet, stellen sich dem Kapitalismus in die Quere, aber wie soll unsere Gesellschaft denn genau aussehen? Auf diese Frage wird oft mit Unsicherheit reagiert.  Die Leipziger Gruppe „The Future is Unwritten“ fragt sich genau das in der Veranstaltungsreihe „Where is an alternative“. Christoph Siefkes hat dort bereits zur Idee der „Commons“-Ökonomie referiert. Wir sprachen über eine Kritik der Commons-Idee mit Rüdiger Mats – er hat sich mit der Geschichte des Realsozialismus und mit linken Politikkonzepten auseinandergesetzt – Zu Beginn hören wir einen Einspieler von Cristoph Siefkes zur „Commons“-Idee.

Zuletzt gibt es im Wochenrückblick von Karl Koczera das Wichtigste der vergangenen fünf FROzine-Ausgaben zu hören.

Weitere Informationen zum heutigen Thema gibt es unter:

http://slioe.at

http://www.klagsverband.at

http://www.jku.at/legalgenderstudies

http://www.migrare.at

Die cc-Musik der Sendung stammt von Sol Rezza und Fidelle.
Durch die Sendung führt David Haunschmidt.

Schreibe einen Kommentar