Interview mit Jakob Kapeller (JKU) zum Thema Vermögenssteuern

Podcast
FROzine
  • Interview_Jakob_Kapeller
    09:10
audio
59:47 Min.
Medienbildung als gesellschaftl. Voraussetzung für demokratische Teilhabe
audio
50:08 Min.
Beitrag zum Weltkrebstag und Reportage zum B7
audio
19:40 Min.
Bewegung auf Rezept - die Rolle von Sport bei Krebs
audio
41:31 Min.
Im Gespräch mit dem Büdnis Linz gegen Rechts
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Venezuela
audio
53:36 Min.
Wittgenstein, Sprache, Schule und KI
audio
50:00 Min.
Reformen zulasten junger Leute | Wie wehrt man sich gegen SLAPPs?
audio
17:44 Min.
Interview mit Anna Schwabegger, Bundesjugendvertretung
audio
43:11 Min.
Streik der Ordensspitäler in Linz und Wels
audio
21:44 Min.
Streik der Ordensspitäler in Linz

Die Arbeiterkammer fordert eine Vermögenssteuer ab 1 Million Euro. Heute hat die AK OÖ zur Pressekonferenz mit Jakob Kapeller geladen. Jakob Kapeller ist Leiter des Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft und (Mit-)Autor der Studie „Bestände und Konzentration privater Vermögen in Österreich“ der Johannes-Kepler-Universität Linz (JKU). Wir berichten über die praktische Anwendbarkeit der berechneten Daten zur Vermögenssituation in Österreich.

  • Wie ist das Vermögen in Österreich verteilt?
  • Welche Modelle zur Vermögenssteuer-Berechnung gibt es?
  • Welche Ergebnisse bringen Vermögenssteuern je nach Höhe des Steuersatzes?

Beispielsweise wäre bei einem Modell mit einem Freibetrag von 1 Million Euro sowie Steuersätzen von 0,7 Prozent (zwischen 1 und 2 Millionen Euro), einem Prozent (zwischen 2 und 3 Millionen Euro) und 1,5 Prozent (ab 3 Millionen Euro) mit einem Aufkommen von 5,7 Milliarden Euro zu rechnen. Käme dieses Modell zur Anwendung, würde eine Vermögenssteuer nur 4 bis 5 Prozent der Haushalte in Österreich treffen. Denn erst innerhalb dieser Gruppe verfügt ein Haushalt im Schnitt über ein Großvermögen von mehr als 1 Million Euro netto.

Im Interview ist dazu Studienautor Jakob Kapeller zu hören.

Schreibe einen Kommentar