Eine Fotoausstellung ohne Fotos – „Ausstellung der nicht gezeigten Bilder“

Podcast
FROzine
  • Interview_Horst_Küblböck_Lausegger_GESCHNITTEN
    17:27
audio
50:02 Min.
Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen
mediamissing
Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen
audio
59:30 Min.
Feministischer Kampftag und Frauenbüro Linz
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Uganda - Kampf um Demokratie
audio
52:03 Min.
PK "Unsere Kinder brauchen uns jetzt" und Ankündigung zum 8. März
image
PK "Unsere Kinder brauchen uns jetzt" und Ankündigung zum 8. März
audio
21:59 Min.
Der feministische Kampftag 2026 in Linz
audio
49:34 Min.
Demonstration wegen Klimacamp-Räumung im Bergschlösslpark
audio
50:00 Min.
Im Spiegel der Geschichte – Zeitzeugengespräch mit Hans Klinger
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Soziale Gerechtigkeit

Die Fotografische Gesellschaft hat für den Herbst 2017 Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, eingeladen ihre „neue Heimat“ fotografisch darzustellen. Ihre Sicht auf das Neue als auch auf das Vergangene, Zurückgelassene sollte zusammengefasst in einer Ausstellung in der OÖ-Fotogalerie in der präsentiert werden. Doch das Projekt ist gescheitert. Warum, das erzählt Horst Küblböck-Lausegger, der Obmann der Fotografischen Gesellschaft OÖ und Leiter der OÖ-Fotogalerie im Ursulinenhof Linz (Landstraße 31, 1. Stock, neben Pressezentrum) in diesem Interview für das Infomagazin FROzine.

Aufgenommen und ausgestrahlt am Mi, 22. November 2017

Zur Info:

Dem Aufruf zum Fotografieren folgten insbesondere Jugendliche. Doch manche wurden beim Fotografieren angepöbelt und ihnen zum Teil handgreiflich vermittelt, dass sie hier nichts zu suchen, bzw. nichts zu fotografieren haben. Diese Reaktionen und weitere Übergriffe veranlassten die jungen Menschen sich zurückzuziehen und Abstand zu nehmen von einer Präsenz in einer Ausstellung oder gar einer Ausstellungseröffnung. Sie ziehen es vor unsichtbar zu sein und unsichtbar zu bleiben. Deshalb bleiben die Fotorahmen leer, um ein Zeichen zu setzen. Leere Rahmen an den Wänden und das in der Luft-hängen von Rahmen im Fotoseparee wird zur Metapher für das nun fehlende Verankert-sein der Flüchtenden in der eigenen als auch in der fremden Kultur.

Link zur Ausstellungsbeschreibung

Schreibe einen Kommentar