VON UNTEN Gesamtsendung 24.1.2018

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VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
  • VON UNTEN 24.1.2018
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WH: Fossile Werbung und der Grazer Verein Werbefrei
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Antirepressionsbüro-Meldestelle für Polizeigewalt | Urlaub und Radio beim Radiocamp am Bodensee
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„Menschen die in jedem Wohnungslosen einen Kriminellen wittern, sind mitverantwortlich für das Problem“
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Angriffe gegen Presse - FPÖ in Wien | Mehl, Gries und Beton – Die Rösselmühle als Ort der Erinnerung | Hall Of Beef
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„Man(n) tötet nicht aus Liebe!“ | Gaming und Cosplay am Weltfrauentag
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„Das Patriarchat soll verrecken!“ | Gender Pay Gap: Österreich fast 6% schlechter als EU-Schnitt
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Tadzio Müller zu den Bauernprotesten in DL | Medico zur humanitären Situation in Gaza
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Tipping Points: Skillsharing für die Zukunft | Bomben gegen Minderheiten
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FDP und Minister Kocher blockieren EU - Lieferkettengesetz | Die Linke in Österreich – Interview mit Robert Foltin
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Klimaschädliche Werbung – Es geht auch ohne! | „Freiräume in der Stadt können auch von unten erkämpft werden!“

Demonstration gegen Burschenschafterball
Am vorigen Samstag, den 20. Jänner 2018 fand in Graz eine Demo gegen den alljährlich stattfindenden Burschenschafterball statt. Im Congress Graz wurde das Tanzbein von deutschnationalen Burschenschaftern geschwungen. Deutschnationale Burschenschafter stehen in Österreich und Deutschland für völkischen Nationalismus, NS-Verherrlichung und Holocaust-Leugnung. Ihre Akademikerbälle in Wien und in Graz dienen als Vernetzungstreffen der Rechten und Rechtsextremen aus ganz Europa. Die Demo richtete sich aber nicht nur gegen den Ball sondern auch gegen die Regierung. Denn durch die Regierungsbeteiligung der rechtsextremen FPÖ sind auch diese nationalistischen, antisemitischen, rassistischen und frauenfeindlichen Männerbünde in der Regierung vertreten und haben somit einen erheblichen Machtzuwachs erfahren.
Wir bringen einen Bericht zur Demo und Interviews mit Protestierenden.

Abschiebung in Admont
Die österreichischen Behörden wollen eine tschetschenische Familie, die ca. dreieinhalb Jahre in Admont lebte, in ihr Herkunftsland abschieben. Tschetschenien ist nach den beiden Kriegen nicht zur Ruhe gekommen und immer noch ein äußerst unsicheres Land, wo Willkür und soziale Missstände regieren. Dennoch berichten die westlichen Medien wenig darüber, weil vor allem über die Kriegs- und Krisengebiete in Vorderasien und die Flüchtlingsbewegungen aus Afrika berichtet wird. – Zu Wort kommen Astrid Remschak, die in Admont jahrelang zur Familie regelmäßigen Kontakt hatte, sowie Mag.a Daniela Huber, die Juristin von ZEBRA, einer interkulturellen Therapie- und Beratungseinrichtung in Graz. Ein Fall wie viele, welche kaum an die Öffentlichkeit dringen.

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