Susanne Karr zu Musical >Betty Blue Eyes<

Podcast
FROzine
  • 2018.12.07_FROzine_BettyBlueEyes
    18:05
audio
59:48 min
20 Jahre PANGEA: "Wir sind da und wir bleiben"
audio
50:00 min
Weltempfänger: Proteste in Griechenland
audio
48:08 min
Gewalt im Frauensport | Paketbranche in der Kritik | ProEuropeanValues
audio
05:07 min
Prix Ars Electronica 2025
audio
17:19 min
Gewaltstrukturen im Frauensport
audio
50:00 min
Solotravel als Frau & Verantwortung in der Reisefotografie
audio
49:53 min
Digitale Dimension von Gewalt und Gewaltschutz
audio
15:52 min
Weihnachtszeit: Paketzusteller*innen unter enormen Druck
audio
50:00 min
Weltempfänger: Abschwächung EU-Lieferkettengesetz
audio
28:31 min
Wie wird in Österreich über Armut gesprochen?

Der Blick in die Augen des Schweins Betty bedeutet seine Rettung vor der Schlachtung, weil Männlichkeit neu verhandelt wird, während weibliche Sexualisierung zu Lachern führt.

Das Musical >Betty Blue Eyes. Das Musical mit dem Schwein< spielt im Jahre 1947. Kurz nach dem Krieg sind Lebensmittel knapp und werden rationiert, die Menschen sehnen sich nach Wohlstand und dem Ende des Mangels. Frisches Tierfleisch stellt zu dieser Zeit einen besonderen Sehnsuchtsfaktor dar. Trotz all dem überlebt das Schwein Betty, weil der Blick in ihre blauen Augen dazu führt, dass ihr Leben gerettet wird.

  • Welche Beziehung zwischen Tier und Mensch kommt zum Ausdruck?
  • Was hat das Musical mit patriarchaler Macht und Hierarchisierung zu tun?
  • Wie wird Männlichkeit verhandelt und welche Rolle spielt Sexualisierung?

Philosophin und Kulturredakteurin Susanne Karr analysiert für uns Aspekte der Inszenierung. Buch von Susanne Karr „Verbundenheit. Zum wechselseitigen Bezogensein von Menschen und Tieren“ (Neofelis Verlag)

0 Kommentare

Leave a Comment