Susanne Karr zu Musical >Betty Blue Eyes<

Podcast
FROzine
  • 2018.12.07_FROzine_BettyBlueEyes
    18:05
audio
57:16 min
„Wenn Erkrankten Sterbehilfe bewilligt, aber Pflegegeld abgelehnt wird, macht sich der Staat Österreich zum Mittäter“
audio
20:50 min
Fernsicht: Entwicklungspolitische Film-und Dialogabende
audio
57:24 min
Neue Arbeitswelten – Perspektiven für eine gerechte Zukunft
audio
50:00 min
Weltempfänger: Kehrseite glänzenden Goldes
audio
50:35 min
2.Streik der Ordensspitäler und Frauenstreik Linz
audio
50:02 min
Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen
mediamissing
Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen
audio
59:30 min
Feministischer Kampftag und Frauenbüro Linz
audio
50:00 min
Weltempfänger: Uganda - Kampf um Demokratie
audio
52:03 min
PK "Unsere Kinder brauchen uns jetzt" und Ankündigung zum 8. März

Der Blick in die Augen des Schweins Betty bedeutet seine Rettung vor der Schlachtung, weil Männlichkeit neu verhandelt wird, während weibliche Sexualisierung zu Lachern führt.

Das Musical >Betty Blue Eyes. Das Musical mit dem Schwein< spielt im Jahre 1947. Kurz nach dem Krieg sind Lebensmittel knapp und werden rationiert, die Menschen sehnen sich nach Wohlstand und dem Ende des Mangels. Frisches Tierfleisch stellt zu dieser Zeit einen besonderen Sehnsuchtsfaktor dar. Trotz all dem überlebt das Schwein Betty, weil der Blick in ihre blauen Augen dazu führt, dass ihr Leben gerettet wird.

  • Welche Beziehung zwischen Tier und Mensch kommt zum Ausdruck?
  • Was hat das Musical mit patriarchaler Macht und Hierarchisierung zu tun?
  • Wie wird Männlichkeit verhandelt und welche Rolle spielt Sexualisierung?

Philosophin und Kulturredakteurin Susanne Karr analysiert für uns Aspekte der Inszenierung. Buch von Susanne Karr „Verbundenheit. Zum wechselseitigen Bezogensein von Menschen und Tieren“ (Neofelis Verlag)

0 Kommentare

Deja un comentario