Zeitgeschichte und Gegenwartsbezug

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  • FROzine02102019
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Weltempfänger: Proteste in Griechenland

„Das nachhaltigste Produkt, ist immer das, das man schon hat!“

Mit fast 15.000 Besucherinnen und Besuchern ist die WEARFAIR +mehr Österreichs größte Messe für Nachhaltigkeit und öko-fairen Konsum. Wolfgang Pfoser-Almer, Geschäftsführer der WearFair +mehr, war bei Radio FRO zu Gast im Studio. Michaela Kramesch sprach mit ihm darüber, was uns dieses Jahr auf der WearFair +mehr erwartet. Welche nachhaltigen Produkte sind erst seit kurzem auf den Markt gekommen? Bei welchen Sparten es noch Aufholbedarf gibt? Und was kann eigentlich jede und jeder einzelne von uns beitragen?

Die WearFair +mehr findet von 4. – 6. Oktober 2019 in der Tabakfabrik Linz statt.

 

Wir öffnen die Box

Die aktuelle Ausstellung präsentiert die Sammlung des Kunstsammlers Justus Schmidt, der sie vor allem in der Zeit des Nationalsozialismus erworben hat. Mit dem Denkarchiv im Linzerzimmer, das im Erdgeschoß im Nordico zu finden ist, stehen nun neben der Ausstellung weitere Hintergrundinformationen über die Zeit bereit. Es gibt dort Literatur, wie etwa Mephisto von Klaus Mann, aber auch Sachbücher zum Nationalsozialismus zu finden. Vor allem soll im Rahmen von „Wir öffnen die Box“ die Verbindung von Zeitgeschichte und Gegenwartsbezug diskutiert werden. An mehreren Abenden bis in den Dezember hinein, finden diese Archiv-Veranstaltungen im Nordico statt. Wir haben uns Ende September mit der Kunstvermittlerin Karin Schneider getroffen, die mit dem Künstler Friedemann Derschmidt den ersten Abend gestaltet hat. Friedemann Derschmidt beschäftigt sich mit der Frage, wie die nationalsozialistische Ideologie bewusst oder unbewusst über Generationen in den Familien weitergetragen wird und wie weit der « Geist des Vergangenen » nachwirkt.

Der 1. Abend der Reihe „Wir öffnen die Box“ hat unter dem Titel Vererbungslehre der Ideologie: Nationalsozialismus in der eigenen Familie“ bereits stattgefunden. Der Künstler ist auch Autor des Buches „Sag du es deinem Kinde!“ – was es mit dem Buch aufsich hat, erklärt Friedemann Derschmidt im Interview.

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